Hartz-IV-Sanktionen: Zwei Milliarden Euro von Jobcentern einbehalten

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In Zusammenhang mit Hartz-IV-Sanktionen sind in den zurückliegenden zehn Jahren mehr als zwei Milliarden Euro von Deutschlands Jobcentern einbehalten worden. Das geht aus der Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor, über welche die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ in ihren Montagsausgaben berichten.

Im vergangenen Jahr beliefen sich die Sanktionen gegen erwerbsfähige Hartz-IV-Empfänger demnach auf gut 178 Millionen Euro. 136.799 Leistungsberechtigte waren 2017 mit mindestens einer Sanktion belegten worden. Die durchschnittliche Höhe der verhängten Sanktionen lag bei 109 Euro. Bei Verstößen gegen Jobcenter-Auflagen kann das Arbeitslosengeld zunächst um 30 Prozent reduziert werden, bei der zweiten Sanktion um 60 Prozent.

Zimmermann kritisierte diese Praxis. „Anstatt die Menschen mit Sanktionsinstrumenten permanent unter Druck zu setzen und Leistungen zu kürzen, sollte die Bundesregierung daran arbeiten, wie mehr und fair entlohnte Arbeitsplätze entstehen können“, sagte die Bundestagsabgeordnete dem RND. „Die Sanktionen verstoßen insbesondere gegen das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum.“ – dts/24.6.2018



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Bingo
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Bingo

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Sanktionen:
1.wofür, welche „Verstöße gegen Jobcenter-Auflagen“ (weiter Begriff)
2.bei welchen H4 Empfängern, Männer/Frauen, Alter, Herkunft.

ketzerlehrling
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ketzerlehrling

Gegen die eigenen Landsleute mit der Härte vorzugehen, die anderen Schmarotzern zustehen würde, ist die beste Eigenschaft und die höchste Kompetenz der Deutschen. Die Landsleute sind ihre größten Feinde. Deswegen verkaufen sich die Deutschen an jeden, der ihnen über das Köpfchen streicht und ihre schlichten Bedürfnisse zu befriedigen scheint, für nichts und wieder nichts. Sie schrecken vor Bruder- bzw. Schwestermord nicht zurück, wichtig ist nur, sie werden beachtet und gelobt. Gerade aus diesem Grund sagt niemand in DE H4 ernsthaft den Kampf an, um die Menschenunwürdigkeit und die Erniedrigung abzuschaffen oder wenigstens abzuschwächen. Im Gegenteil, vielen Deutschen ist dies ein… Weiterlesen »

chrisamar
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chrisamar

Sanktioniert werden stets jene, welche sich nicht wehren können. Also allein stehende und erkrankte Deutsche. Goldstücke werden nicht sanktioniert. Die würden den JC-Mitarbeitern nämlich auf die Fresse hauen. Mit dem durch willkürliche Sanktionen erschlichenem Geld füllen sich die Jobcenter die Pensionskassen. Denn Prof. Raffelhüschen ( CDU ) hat ja heraus posaunt, dass in 2 Jahren die Pensionen nicht mehr zu finanzieren sind. Den Goldsstücken finanzieren die Jobcenter neue Häuser und sogar die Führerscheine. Jenen also, welche laut Gesetz nicht einmal die Deutsche Grenze hätten übertreten dürfen. Der typische Goldjunge hat hier in Deutschland bereits Körperverletzung begangen, konsumiert Drogen und finanziert… Weiterlesen »