„Hart aber fair“ – Türkische Bloggerin: „Özil schwärmt für einen Islamisten – und wir diskutieren über Rassismus“

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Bloggerin und Buchautorin Tuba Sarica schilderte in der Rassismus-Debatte um Özil ihre persönliche Sicht in der gestrigen Sendung „Hart aber fair‘‘. Eine Frau mit türkischen Wurzeln und bestens integriert, die die unbequeme Wahrheit ausspricht und Fakten benennt, die noch nie mit Rassismus konfrontiert wurde, das passt so gar nicht in die politisch-korrekte Hetze gegen die „rassistischen“ Ur-Deutschen. Frau Sarica trifft genau ins Schwarze, für Bessermenschen und den Leitmedien schwer verdauliche Kost in der Scheindebatte um Rassismus, die Özil ausgelöst hat.

[…]  „Ich fühle mich wie ein Alien“, sagt Tuba Sarica, die Bloggerin. Wie ein Alien deshalb, weil ihrer Meinung nach einiges verquer läuft in der Debatte über Rassismus, die der Rückzug von Mesut Özil aus der deutschen Nationalmannschaft ausgelöst hat. Sarica versteht diese Debatte nicht. Weil sie ein falsches Licht auf das „wunderbare Land“ werfe, in dem sie lebt. Weil sie selbst, die Enkelin eines türkischen Gastarbeiters, in Deutschland noch nie Opfer von Rassismus wurde.

Sarica sieht es viel eher so, dass diese Debatte ablenkt. Für sie ist und bleibt das Problem Özils Anbiedern an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. „Özil begeistert sich für einen faschistischen Islamisten, und die Schlussfolgerung daraus ist, dass wir darüber diskutieren, wie rassistisch Deutschland ist“, beklagt sie sich. Dass „auf Teufel komm raus“ versucht werde, „Deutschland als fremdenfeindliche Gesellschaft darzustellen“, ärgert sie. „Ich führe hier ein wunderbares Leben“, sagt sie. […] Weiterlesen auf Die Welt.de oder alternativ das Video der gestrigen „Hart aber fair“-Ausgabe anschauen

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