Hansjörg Müller: Herr Meuthen – Wo stehen Sie?

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Meine Gedanken zur Freiheitsdemonstration am vergangenen Samstag, den 1. August in Berlin:

Als größte Oppositionspartei Deutschlands wäre es die Aufgabe der Alternative für Deutschland gewesen,
1. zur Teilnahme mit aufzurufen
2. mit den Organisatoren von Querdenken-711 zusammenzuarbeiten
3. ganz vorne in erster Reihe mit zu demonstrieren

Aber nein, unser Co-Bundessprecher Meuthen distanziert sich von den Bürgern auf der Straße und spricht in seinem Facebook-Post von angeblicher Hysterie auf beiden Seiten. Das ist nicht wahr, die Hysterie liegt nur auf einer Seite; auf Seiten der Staatsmacht, die Angst und Schrecken verbreitet, indem sie eine Krankheit auf Grippeniveau zu einer angeblich mörderischen Pandemie aufbauscht und damit die Grundrechte aushebelt. Genau das passiert doch, Herr Meuthen, schauen Sie einfach hin! Das Infektionsschutzgesetz sagt klar aus, dass sich einschränkende Maßnahmen nur auf „Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige und Ausscheider“ beziehen dürfen aber durch die aktuellen Notstandsverordnungen werden ALLEN Bürgern, werden dem GESAMTEN Volk die Grundrechte entzogen. Dieses Vorgehen ist nicht nur willkürlich, es ist diktatorisch und deshalb erwarte ich von Ihnen als unserem Co-Bundessprecher, endlich gegen die Corona-Diktatur aufzubegehren und die Wiederherstellung des Grundgesetzes in unserer ehemaligen Demokratie einzufordern. Wenn Sie das weiterhin nicht tun, brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn

a. über Querdenken-711 eine neue politische Partei entsteht, die das tut, was die AfD-Führung verschlafen hat: die vom Staat außer Kraft gesetzten Bürgerrechte wiederherzustellen

b. Unsere Partei sinkt weiter in den Umfragen. Ist auch logisch, wenn unser Co-Sprecher beständig internen Streit befeuert, Säuberungen in den eigenen Reihen durchführt und das alles noch an die Öffentlichkeit trägt. Die Bürger Deutschlands wollen von der AfD LÖSUNGEN hören und keine Probleme!

Zumindest vergangenen Samstag habe ich mich seelisch wohl gefühlt. Es war ein einmaliges Erlebnis, gemeinsam mit mehreren Hunderttausend, freiheitsliebenden Bürgern auf der Straße für das Grundgesetz zu demonstrieren, gegen die willkürlichen Einschränkungen der Corona-Diktatur. Und es war ergreifend, sehr viele AfD-Mitglieder und auch einige Mandatsträger auf der Straße zu treffen, obwohl sie von der eigenen Führung im Stich gelassen wurden. Das gibt Hoffnung für die Zukunft!

Hier der Beitrag von Herrn Prof. Dr. Meuthen
https://www.facebook.com/Prof.Dr.Joerg.Meuthen/posts/1705267632955268

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