Hamburg: Freispruch für Sex-Mob – Richterin entschuldigt sich

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Das Landgericht Hamburg hat drei junge Männer, ein Iraner (26), ein Tunesier (24) und ein Marokkaner (18-22, genauer weiß man es nicht), im Sex-Mob-Prozess vom Vorwurf der sexuellen Nötigung freigesprochen. Für die Zeit in Haft erhalten sie Entschädigungen. Den drei Angeklagten war vorgeworfen worden, sich in der Silvesternacht gemeinsam auf der Großen Freiheit auf St. Pauli an einer 19-Jährigen Studentin vergangen zu haben. Die Richterin: „Ich hoffe sehr, dass Sie in den Monaten der Haft nicht bitter geworden sind und nicht das Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat verloren haben“, sagte die Vorsitzende Richterin gestern zu den Angeklagten. Und: „Als Teil des Hamburger Justizsystems möchte ich mich heute ausdrücklich entschuldigen.“

Sachkundige Stimmen haben es nach den Übergriffen an Silvester prophezeit: Kaum einer der beteiligten Männer wird für diese neue Form spontaner Bandenkriminalität in Deutschland zur Verantwortung gezogen werden. Gruppengrabschen ist in Deutschland zukünftig wohl leider straffrei möglich, die Taten sind scheinbar leider kaum verfolg- und nachweisbar. Der Rechtsstaat war darauf nicht vorbereitet, bisher haben sich Männer hierzulande nicht in dieser Weise an Frauen vergriffen, daher besteht für die Täter auch kaum ein Risiko.

Falls die Verdächtigen zu Unrecht in U-Haft saßen, ist ihre Haftentschädigung natürlich angemessen. Falls sie aber doch die Täter sind – Glückwunsch zur finanziellen Belohnung, und viel Spaß beim kommenden Silvester, jetzt wissen sie wie hierzulande der Hase läuft und was möglich ist. In Gruppen auftreten, Frauen in Partylaune auswählen und begrabschen, hinterher alles empört abstreiten, da kann nichts bewiesen werden. Im Zweifel für den Angeklagten – wer nicht verurteilt ist, gilt als unschuldig. Sorry Mädels, da kann euch leider keiner helfen.

In letzter Zeit verlassen zu viele „Flüchtlinge/Asylbewerber/Wirtschaftsmigranten“ etc., selbst wenn sie eindeutig als Täter ermittelt wurden, gut gelaunt den Gerichtssaal. Irgendwas, und vor allem in Hamburg, scheint schief zu laufen.

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Kommentare
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  • Hop-Sing

    Seit wann muss sich eine Staatsanwaltschaft entschuldigen, wenn der Anfangsverdacht begründet ist? Wenn das Schule macht, werden weitere Handlungen so ausglegt, damit Entschädigungen fließen. Hier sollte die Frage erlaubt sein, warum wir uns alles bieten lassen müssen, denn diese Männer haben es ihren Glaubensbrüdern zu verdanken, dass ihr ruf nicht nur bdeschädigt, sondern restlos nach unserem Verständnis zerstörit ist. Aha, es ist eine Richterin! Darum!