Hamburg-Bergedorf: Die größte Folgeunterkunft für „Flüchtlinge“

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In Hamburg-Bergedorf steht die bundesweit größte Folgeunterkunft für Flüchtlinge. Hier leben seit 2017 etwa 2500 Geflüchtete, über deren Status teilweise noch nicht mal entschieden wurde.

Ein neuer Stadtteil ist wie aus dem nichts am mittleren Landweg gebastelt worden mit schicken Häuschen, Parkplätzen, Sportmöglichkeiten, mehreren Kitas, sauberen Rasenflächen und intakten Gehwegen. Von solch einer Wohnung träumt so mancher Michel.

Drum herum leben etwa 1600 Ureinwohner, wer hier wen integrieren soll, ist fraglich.

Geplant war zunächst, das 2019 nur noch 300 Flüchtlinge dort leben werden und die restlichen Plätze für die deutsche Bevölkerung frei sind. Vorrang sollten Senioren und Studenten bekommen.

Hier zeigen sich schon die ersten Fehler:
– Wo sollen die restlichen 2200 Flüchtlinge untergebracht werden?
– warum sollen sie freiwillig aus einer neuen Wohnung ausziehen?
– wie wird die neue Wohnung nach dem Auszug aussehen?
– wer möchte in solch einer Gegend wohnen? (Siedlung mitten in der Pampa, mit der S-Bahn zum Einkaufen fahren, 100% ausländische Nachbarn etc.)

Ich war im Oktober 2018 da;
– die Schrebergärten Besitzer in der Nähe sind sehr unzufrieden (Schmutz, Lärm, Einbrüche)
– die ganze Anlage ist teilweise demoliert (Müllcontainer, Fahrradschuppen etc.)
– die Flächen vor allem an den Müllcontainern sind sehr dreckig, wird einfach alles davor abgestellt.

Für Anfang 2019 haben sich die Pläne jetzt geändert:
– es sollten nur noch 1000 Flüchtlinge umziehen und 1500 bleiben.

Jetzt zieht vermutlich gar keiner um!
– die S-Bahn verläuft in der relativen Nähe, angeblich fehlt Lärmschutz (obwohl dort die größte und dickste Lärmschutzmauer steht, die ich je gesehen habe) und die Anlage kann nun nicht für die Bürger zum Besiedeln frei gegeben werden
– die Bahn plant eine Lärmschutzmauer Ende 2020 zu bauen (obwohl wie gesagt schon eine da ist)

Wir warten also gespannt bis Ende 2020… Was für eine überraschende Entwicklung…
Über die Nebenkosten, die dort monatlich entstehen reden wir lieber gar nicht erst…

Schlecht durchdacht und noch schlechter ausgeführt, genau so wie wir es kennen und lieben.
Glückwunsch an SPD und die Grünen.

Verfasser: Eugen Seiler AFD Hamburg-Bergedorf

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