Hamburg baut Flüchtlingsunterkunft nur für Frauen und Kinder – Kosten über 4 Millionen Euro

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Symbolbild

Mit der Familienzusammenführung in Deutschland wird alles besser, die Probleme mit der Integration und den voraus „geflüchteten“ Männern reduzieren sich, erhöhen angeblich die Chancen, sich in der neuen Gesellschaft zurechtzufinden.  Offenbar scheinen Theorie und Praxis weit auseinander zu klaffen, der sogenannte Familiennachzug bedeutet auch Rückfall ins Gewohnte – Sitten, Kultur und Lebensweise. Kein Wunder, die Integration aus bestimmten Kulturkreisen hat noch nie funktioniert, bis auf wenige Ausnahmefälle.

Der normale Weg wäre eigentlich die Familienzusammenführung in der Heimat, Asyl und subsidiärer Schutz bedeuten nur eine temporäre Aufnahme im Gastland, aber nun sind sie halt da und damit auch die Probleme, wie das Beispiel in Hamburg-Eppendorf zeigt, wo extra eine Flüchtlingsunterkunft inklusive Wachschutz nur für Frauen und Kinder errichtet wird, wofür nur läppische 4,15 Millionen Euro Steuergeld einplant werden.

Wunderbar, dass „geflüchtete“ Frauen und Kinder geschützt werden, die große Frage bleibt derweil unbeantwortet: Wer schützt die Einheimischen vor den „Schutzsuchenden“?

Welt.de vom 31.1.2019:

Nach WELT-Informationen finden nur schutzbedürftige weibliche Flüchtlinge und Kinder eine neue Heimat in der Unterkunft Loogestraße in Hamburg-Eppendorf. Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktueller Planung auf 4,15 Millionen Euro, könnten aber durchaus noch steigen. Im März ist Baubeginn, Ende 2019 soll die Unterkunft in Eppendorf öffnen, 102 Frauen und Kinder finden dort Platz. Damit wird die Loogestraße nicht nur die erste Unterkunft in Eppendorf – sondern auch eine besondere Einrichtung.

Bisher lebten weibliche Flüchtlinge mit einem besonderen Schutzstatus in der Erstaufnahme an der Kaltenkirchener Straße in Altona. Manche waren zuvor von ihren Ehemännern oder anderen Familienmitgliedern geschlagen oder bedroht worden, andere leiden an psychischen Erkrankungen, dazu kommen allein reisende Frauen.

In der Loogestraße wird ein spezieller Wachdienst rund um die Uhr für die Sicherheit der Frauen sorgen, es gibt Einzelzimmer und geschützte Räume, in denen die Kinder spielen können. In der Folgeunterkunft können die Frauen auch selbst für sich und ihre Kinder kochen, viele der Bewohnerinnen hatten sich dies gewünscht.

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