Halle (Saale): Sexuelle Übergriffe bei Laternenfest

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Das Laternenfest in Halle war diesmal ziemlich abwechslungsreich: Sexuelle Übergriffe, Körperverletzungen und Widerstand gegen die Polizei – bunte Vielfalt gibt es halt nicht zum Null-Tarif.   Offenbar bleibt kein deutsches Volksfest mehr verschont, nach Chemnitz nun Halle, auch der Osten Deutschlands wird immer mehr beglückt von importierten südlichen Goldstücken. Es ist nicht mehr wegzudiskutieren, die Übergriffe von Merkels-Gästen nehmen zu, vor allem Frauen sind das begehrte Ziel von „Erlebnisorientierten“,  wobei die Empfehlung eine „Armlänge Abstand“ sich als gänzlich ungeeignet entpuppt.

Mitteldeutsche Zeitung vom 30.08.2017:

Die Polizei in Halle (Saale) setzt eine fünfköpfige Ermittlungsgruppe namens „Laterne“ ein, um Straftaten auf dem jüngsten Laternenfest  aufzuklären. Darunter sind auch mindestens zehn angezeigte Fälle von sexueller Belästigung, die sich am Samstag zwischen 21.45 Uhr und Mitternacht an der Freilichtbühne ereignet haben sollen. Zehn geschädigte Frauen haben sich bisher bei der Polizei gemeldet und beschreiben die bislang unbekannten Täter als südländisch. Das teilte die Polizei in einer Mitteilung an die Medien am Dienstagmittag mit.
Weitere Straftaten: Körperverletzungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Besonders der Widerstand gegen Polizisten habe eine neue Qualität erreicht, so der Leiter des Polizeireviers Halle, Karsten Thärigen. „Ein Tatverdächtiger hat auf die Polizei regelrecht eingeprügelt, da hört der Spaß auf.“

Das gelte nach den Ereignissen in Köln natürlich auch für sexuelle Belästigung. Aus diesem Grund wendet sich die Polizei auch mit einem Zeugenaufruf an die Bevölkerung. Wer Hinweise zu Straftaten hat oder Opfer einer Straftat war, die noch nicht angezeigt wurde, soll sich bei der Polizei melden. Bezogen auf die zehn belästigten Frauen heißt es: „Es wird nicht ausgeschlossen, dass es weitere Geschädigte gibt.“ Hinweise nimmt die Polizei unter 0345/2 24 20 00 entgegen.

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