Gutmenschen-Verein: Wie man Einheimische und „Flüchtlinge“ in Kontakt bringt

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Symbolbild

Die Mehrheit der Flüchtlingshelfer sind junge Frauen, die sich fürsorglich um das Wohlergehen der vorwiegend jungen männlichen „Flüchtlinge“ kümmert. Aus der rosa Traumwelt sind bereits so manche Menschen mit Helferpsychose aufgewacht und in der Realität gelandet, hingegen für die Mehrzahl  wiederum das Betüddeln von „Flüchtlingen“ zum tatsächlichen Lebensinhalt zählt und sie weiter auf der Willkommenswolke schweben. Nachdem die Steuerzahler die große Willkommensparty für „Flüchtlinge“ ungefragt sponsern müssen, die auch teils in ihre angeblich von Terror bedrohten Herkunftsländer reisen, dort Urlaub machen oder ihre Familie besuchen, sollen nun Einheimische in den Genuss kommen, um „Flüchtlinge“ kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam etwas zu unternehmen. Dafür wurde das Projekt „Start with a friend e. V.“ gegründet.

Statt die „Flüchtlinge“ wieder auf die Rückkehr vorzubereiten, wendet man einen bekannten Trick an, um die Verkuppelung zu forcieren und so vielleicht einen Daueraufenthalt in Deutschland  zu ermöglichen.

[…] „Möglichst gut in der Gesellschaft ankommen und das Leben hier aktiv gestalten“, so lautet das Motto des gemeinnützigen Vereins „Start with a friend e. V.“. Er bringt Einheimische, sogenannte Locals, und Flüchtlinge in Kontakt. Sie sollen einmal in der Woche für ein bis zwei Stunden etwas gemeinsam unternehmen. Sie spielen Fußball, gehen ins Theater, kochen zusammen oder die Einheimischen helfen bei Behördengängen.

„Wir hatten gerade zu Beginn unserer Initiative einen unheimlichen Andrang von Geflüchteten“, erklärt Rechtsanwältin Angelika Willigerod-Bauer. Seitdem hat der Verein in Hamburg 250 sogenannter Tandems, also Flüchtlinge und Locals, zusammengebracht. Bundesweit ist „Start with a friend“ inzwischen an 18 Standorten vertreten. Knapp 6000 Menschen haben so zusammengefunden.
Die am häufigsten genannten Wünsche der Flüchtlinge: Deutsch sprechen und die hiesige Kultur und das Essen kennenzulernen. „Wichtig ist uns, dass es sich um Treffen handelt, die auf Augenhöhe stattfinden. Das ist ein Geben und Nehmen.“Voraussetzung für die Teilnehmer ist Volljährigkeit. Die Flüchtlinge müssen zusätzlich zu ihren Deutschkenntnissen eine gesicherte Bleibeperspektive haben.
„Ich bin überzeugt davon, dass ‚Start with a friend‘ neue Begegnungen schafft und in vielen Fällen sogar Freundschaften“, sagt Willigerod-Bauer. […] Quelle: Focus Online/25.11.2017
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