Gute Nacht, Europa! Spanien will Stacheldraht an Grenzen von Ceuta und Melilla entfernen

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Das könnte ein besonderer heißer Sommer für Spanien werden, unter dem Motto: Podemos hacerlo (Wir schaffen das)? Oder eher für Frankreich und Deutschland?  Die neue Regierung (Sozen) in Madrid will den Stacheldraht an den Grenzen von Ceuta und Melilla entfernen, also den „Schutz der europäischen Außengrenzen“ reduzieren und bietet Glücksrittern eine gute Chance für illegales aber bequemes Klettern.  Diese Nachricht wird sich in Afrika in Windeseile herumsprechen und sozusagen für eine Sogwirkung sorgen? Aber wohin werden die Goldstücke wandern, schließlich gewährt Spanien Sozialleistungen nur für 18 Monate? Wird Deutschland komplett überrannt, während Merkel sich immer noch auf der Suche nach einer europäischen Lösung befindet?

[…] Spaniens neue Regierung will den Stacheldraht an den Grenzbefestigungen seiner nordafrikanischen Exklaven Ceuta und Melilla abbauen. Er werde „alles“ dafür tun, damit der Stacheldraht entfernt werde, sagte Innenminister Fernando Grande-Marlaska am Donnerstag in Madrid. An den schwer befestigten Grenzen der beiden spanischen Exklaven zu Marokko ziehen sich Flüchtlinge immer wieder schwere Verletzungen zu, wenn sie die Barrieren überqueren.

„Es ist nicht vernünftig oder hinnehmbar, Menschen über die Zäune springen zu sehen“, sagte der Minister. Er sprach sich vielmehr dafür aus, die Fluchtursachen in den Herkunftsländern zu bekämpfen. „Wir sprechen von Solidarität, von Respekt für die Würde der Menschen“, fügte Grande-Marlaska hinzu. Die Kontrolle der Migration bedeute nicht, „den anderen zu behindern“.

Menschenrechtsorganisationen üben schon länger Kritik an den Grenzbefestigungen. Nach Angaben des spanischen Roten Kreuzes wurden in diesem Jahr bislang 25 Flüchtlinge mit Schnittwunden behandelt, die sie sich am Stacheldraht vor Ceuta zugezogen hatten. Im Jahr 2009 starb ein 30-jähriger Senegalese bei der Grenzüberquerung. (AFP/14.6.2018) […]

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