„Günstige Sozialprognose“: Zwei Kinder sexuell missbraucht – Bewährungsstrafe für afghanischen „Flüchtling“

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Die Urteile gegen „Schutzsuchende“ wegen Vergewaltigung/sexuellem Missbrauch fallen in etlichen Fällen nicht sonderlich hart aus, das Problem sind offenbar nicht zu lasche Gesetze, sondern Richter und Staatsanwälte, die die Straftäter rücksichtvoll behandeln. So ein Fall ist Khodai R., ein Asylbewerber aus Afghanistan.

Die im Februar 2020 verhängte Bewährungsstrafe gegen Khodai R. wegen Missbrauchs einer 11-Jährigen sorgte bereits für Aufsehen. Nun stand der „Schutzsuchende“, der als Jugendlicher im Jahr 2013 aus Afghanistan flüchtete und 2015 nach Deutschland kam, u.a. mit vier Aliasnamen unterwegs war,  wegen Missbrauchs einer 13-Jährigen vor Gericht und erhielt wieder ein Kuschelurteil.

[…] Während die 13-Jährige laut dem Rechtsbeistand der Familie in ein monatelanges Leiden gestürzt wurde und „ein Leben lang mit dem Ereignis umgehen muss“, fiel das Urteil in dem anschließenden Prozesse gegen Khodai R. erneut mild aus. Am 28. Juli verurteilte das Gießener Amtsgericht den Afghanen zu einer Haftstrafe von einem Jahr und acht Monaten, die aber für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden.

Das Gericht folgt damit vollumfänglich der Anklagevertretung. Der zuständige Staatsanwalt hatte dafür plädiert, Milde walten zu lassen, um dem jungen Mann „eine letzte Chance“ zu geben.  Der Staatsanwalt attestierte darüber hinaus dem Angeklagten eine „günstige Sozialprognose“.

Eine Wiederholungstat sah das Gericht nicht, da die Treffen mit der Elfjährigen im Jahr 2018 „einvernehmlich“ stattgefunden haben sollen. Zudem argumentierte das Gericht, dass Khodai R. mit seinem Gehalt, seine Familie in Afghanistan unterstütze und bei einem harten Urteil seinen ausländerrechtlichen Status verlieren könnte. […] Mehr Informationan auf RT Deutsch

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