Grundschulen in NRW: Deutsche Kinder sollen Türkisch anstatt Englisch lernen

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Symbolbild

Deutsche Kinder in den Grundschulen in NRW sollen sich anpassen und die Sprachen von Migrantenkindern erlernen. So sieht also die Integration aus, nicht jene die in Deutschland einwanderten sollen sich anstrengen, sondern die Einheimischen. Eigentlich ist Englisch neben Deutsch in unserem Wirtschafts- und Kulturbereich und bezüglich der „Globalisierung“ sicher nötiger als Türkisch, aber wer auch immer plant Türkisch als zukünftige Amtssprache einzuführen, für den oder die ist der vorgeschlagene Weg vermutlich der richtige.

Bundesdeutsche Zeitung.de vom 8.2.2019:

Der Vorsitzende des Landesintegrationsrats, Tayfun Keltek, spricht sich dafür aus, an Grundschulen mehr Türkisch, Polnisch und Russisch zu unterrichten. „Ich bin dafür, den Englisch-Unterricht an Grundschulen ganz abzuschaffen – nicht nur in den ersten beiden Schuljahren. Am besten würden Fremdsprachen erlernt, wenn sie von Muttersprachlern vermittelt würden“, sagte Keltek dem Kölner Stadt-Anzeiger. „Etwa ein Drittel aller Kinder in NRW hat einen Migrationshintergrund. Sie sprechen zum Beispiel türkisch, russisch, polnisch.

Für die deutschen Kinder wäre es einfacher, sie würden diese Sprachen erlernen. Und die Kinder mit Migrationshintergrund hätten mehr Zeit, sich auf das Deutsche zu konzentrieren“, fügte Keltek hinzu. In Köln hätten 50 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund. „Sie wachsen zweisprachig auf. Es wäre besser, die Kenntnisse in der Muttersprache und in Deutsch zu vertiefen, dann fällt ihnen später auch das Englische leichter“, sagte Keltek.


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