Grünen-Chefin will „Flüchtlinge“ aus Idomeni und Piräus holen

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Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Simone Peters, ist der Auffassung, Deutschland könne gut und gerne die gestrandeten „Flüchtlinge“ aus Idomeni und Piräus aufnehmen.  Diese Frau will explizit Leute nach Deutschland holen, von denen man schon jetzt weiß, dass die mit Recht und Gesetz absolut nichts am Hut haben? Was wäre denn die Signalwirkung: Dass die Flucht über Griechenland wieder möglich ist? Warum brauchen diese Menschen speziell Deutschlands Schutz? Sind sie in Griechenland nicht sicher, Frau Peter?

Ausgerechnet die „Flüchtlinge“ aus Idomeni, die sich seit vielen Wochen komplett unkooperativ zeigen, zur Belohnung nach Deutschland holen? Das wäre wohl eindeutig das falsche Signal! Diese „Flüchtlinge“ haben sich die „menschenunwürdigen Bedingungen“ ausgesucht. Auf die wiederholten Aufforderungen, doch endlich die für sie eingerichteten Unterkünfte aufzusuchen, wurde nicht reagiert. Man sollte genau zwei Möglichkeiten anbieten: Unterkunft in Griechenland beziehen oder die Heimreise antreten – alternativlos.

Und die „Flüchtlinge“ in Piräus verhalten sich auch nicht gerade friedliebend, wie die Gewaltausbrüche zwischen Syrern und Afghanen in einem Video zeigen.

Man fragt sich, wann für die Grünen Schluss ist: wenn die letzte Wiese mit Containern zugestellt und der letzter Acker zugebaut ist?

Bonn (ots) – Nach den heute von Bundesinneminister Thomas de Maizière vorgestellten Asyl- und Flüchtlingszahlen fordert die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Simone Peter, bei phoenix, freie Kapazitäten zu nutzen, um auf der Balkanroute festsitzende Menschen aufzunehemen: „Ich würde angesichts der Zahlen an die Bundesregierung appellieren, zu überlegen, ob wir die freien Kapazitäten nicht auch nutzen, um einige Menschen aufzunehmen, die jetzt nicht weiterkommen.“ Umzusetzen sei dies, so Peter, in Form einer Kontingentlösung. In mehreren Bundesländern wie beispielsweise Thüringen gäbe es entsprechende Kapazitäten. Es brauche jedoch die Zustimmung der Bundesregierung. „Es wäre ein humaner Akt im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention, die mit dem EU-Türkei-Deal in keinster Weise gewährleistet ist.“ De Maizières Vorschlag zur Integrationspflicht sieht Peter kritisch, da „die Möglichkeiten nicht so gegeben sind – da braucht es weiterhin Aufbauarbeit.“ Quelle: presseportal.de/08.04.2016

Auch Welt Online berichtet über den Vorschlag:

Grünen-Chefin Simone Peter hat für die Aufnahme neuer Flüchtlingskontingente aus Lagern wie im griechischen Idomeni plädiert. „Da sitzen Tausende von Männern, Frauen und Kinder im unwürdigsten Niemandsland, und wir diskutieren darüber, ob wir mehr oder weniger Flüchtlinge aufnehmen können“, sagte Peter auf einem kleinen Parteitag der Grünen in Berlin am Samstag. „Diese Menschen brauchen unseren Schutz.“

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