Grünen-Chefin: Müssen Idomeni-Flüchtlinge nach Deutschland holen

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Grünen-Chefin Simone Peter
Grünen-Chefin Simone Peter

Reichen die offiziell 1,2 Millionen „Flüchtlinge“ vom letzten Jahr noch nicht? Darf es noch ein bisschen mehr sein, um aus dem „Wir schaffen das eventuell“, ein „Wir schaffen das auf gar keinen Fall“ zu machen? Grünen-Chefin Simone Peter äußerte sich im Interview mit dem Tagesspiegel u.a. auf die Frage:  Muss die Bundesregierung die Flüchtlinge dort rausholen und nach Deutschland bringen? Darauf antwortet Peter: Unbedingt. Sofort. Die Menschen, die dort festsitzen, haben Schreckliches hinter sich. Wir haben die moralische und menschenrechtliche Pflicht, ihnen eine Perspektive zu bieten.

Sprechen wir hier über Asyl oder Asyltourismus?  Ja, die Zustände in Idomeni sind schrecklich. In Griechenland stehen mehrere Flüchtlingslager über das ganze Land verteilt leer. Dort gibt es Lebensmittel, sanitäre Einrichtungen, Ärzte, kurz alles, was nötig ist. Die Menschen sind in Griechenland in der EU und in Sicherheit, damit haben diese „Menschen“ keinerlei Anrecht auf ein Asylverfahren in Deutschland.

Wieviel „Flüchtlinge“ sollen noch kommen? 10 Millionen? 20 Millionen? 30 Millionen ? Plus Nachzug ? Und wer bezahlt die Sozialleistungen? Deutsche müssen dann bis 75 arbeiten und bekommen 30 Prozent vom Netto als Rente? Sozialleistungen kürzen? Steuererhöhungen? Wieder Milliardenschulden machen, die die nächste Generation abzahlen muss? Sieht so die Perspektive der Deutschen aus, die aus einer moralischen und menschenrechtlichen Pflicht resultiert?

Die grüne Gesinnung, man müsse alle Menschen doch nur aufnehmen und umarmen, dann werde das Böse auf der Welt ausgelöscht, ist an Naivität nicht zu überbieten. So wenig wie man davon  überzeugt ist, unter jedem Kopftuch stecke ein weltoffener, kritischer, liberaler Kopf und jeder junge Mann, der ohne Papiere anklopft, trüge die qualifizierte Lösung für das demographisches Problem. Man muss schon sehr schlichten Gemütes sein, um an diese Wirklichkeit zu glauben und sie als Maxime politischer Orientierung praktizieren zu wollen.

Der einzige Grund, warum Frau Peter so dringlich auf diese Menschen wartet, ist die Hoffnung, dass ihre geliebten Neu-Deutschen willfährige Wähler der Politiker-Kaste werden.

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