Grüne Misswirtschaft: Förder-Milliarde in wenigen Stunden von Bauinvestoren abgegriffen

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Anfang April hatte das Bundeswirtschaftsministerium angekündigt, dass ab dem 20. April wieder Anträge auf geförderte KfW-Kredite für klimafreundliche Neubauten nach dem KfW-Effizienzstandard EH40 angenommen würden. Die dafür bereitgestellte Milliarde Euro war allerdings bereits nach drei Stunden aufgebraucht.

Eigentlich sollten Anträge „bis Ende des Jahres” möglich sein. Das Problem: Wie in Deutschland üblich, ist die Antragstellung an extreme bürokratische und dokumentarische Hürden geknüpft – und die können Privatpersonen und normale Bürger, denen keine teuren, speziellen Rechtsabteilungen oder Wirtschaftsberatungen als Dienstleister hierfür zur Verfügung stehen, gar nicht bewältigen. Ganz anders hingegen Investoren und gewerbliche Bauträger, die bestens vorbereitet sind, gemeinsam mit ihren Hausbanken die Anträge seit Wochen vorbereitet hatten. Es gilt natürlich „wer zuerst kommt, malt zuerst“ – mit der Folge, dass praktisch unmittelbar mit Beginn des Programms die erforderlichen Unterlagen von denen eingereicht wurden, für die die grünen Fördergelder eigentlich primär gar nicht gedacht waren.

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