Groko einigt sich: Verfassungsschutz-Chef Maaßen muss Posten räumen und wird befördert

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Die drei Chefs der GroKo-Parteien haben sich auf den einfachsten Weg aller Beteiligten geeignet: Hans-Georg Maaßen verliert den Posten des Verfassungsschutz-Chefs und wird dafür ins Bundesinnenministerium versetzt bzw. zum Staatssekretär für Sicherheit befördert, was sich auch positiv auf dem Bankkonto bemerkbar macht. Offenbar wollte man Maaßen nicht völlig absägen und Fürsprecher insbesondere Seehofer haben einen Kompromiss ausgehandelt, damit alle ihr Gesicht  wahren können und somit das Ende der Groko „erstmal“ abgewendet wurde.

Bild-Zeitung berichtet:

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesinnenminister Horst Seehofer und SPD-Chefin Andrea Nahles haben am Dienstag in Berlin beschlossen, Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zu versetzen.

Maaßen verliert seinen Job als Chef des Verfassungsschutzes, wird dafür nach BILD-Informationen Staatssekretär für Sicherheit im Innenministerium. Diese Berufung zum Staatssekretär kommt einer Beförderung gleich. Sein monatliches Grundgehalt steigt damit von bisher rund 11 000 auf über 14 000 Euro.

Zunächst wollten die Sozialdemokraten diesem Kompromiss nicht zustimmen. Sie signalisierten aber, dass am Ende die Entscheidung bei Seehofer liege.

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