Grönemeyer sieht Flüchtlinge positiv: „Mit welcher Dankbarkeit die hier Teil der Gesellschaft werden wollen“

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Foto: Screenshot Welt-Video

Herbert Grönemeyer reiht sich in das Künstler-Biotop ein, welches die Willkommenskultur und Flüchtlingszuwanderung unterstützt, sich in die Politik einmischt und die Popularität zum absondern von Kommentaren missbraucht, ohne die Folgen der Propaganda zu bedenken. Letztes Jahr tönte der Nuschelbarde Grönemeyer, dass er die Flüchtlingssituation in Deutschland für einen „Glücksfall“ hält. Da Grönemeyer überwiegend in seiner Wahlheimat London und abseits von Problemvierteln lebt, dem Ruhrpott längst den Rücken zuwandte, darf man davon ausgehen, dass er darauf verzichtet, an diesem Glückfall freiwillig teilzuhaben?

Nun steht das nächste Gutmenschenkonzert an, am 4. Juli droht die Neuauflage des Chemnitzer Konzerts „Wir sind mehr“ für „Toleranz“ und gegen Fremdenhass, mit dabei auch Herbert Grönemeyer, der sich vorab als Moralapostel zu Wort meldet, um mal wieder seinen Senf zu „Flüchtlingen“ in Deutschland abzugeben, nachzulesen auf Märkische Allgemeine, nachfolgend Auszug:

[…] “Wenn man sieht, mit welcher Dankbarkeit und welcher Wucht die hier Teil der Gesellschaft werden wollen und ihren Kopf einbringen wollen. Ich finde, das vitalisiert ein Land.“ Er finde auch, Deutschland werde immer bunter. “Man kann nicht immer alles niederreden, sondern man muss nach vorne denken, man muss nach Lösungen suchen, und man muss auch das, was man hat, wertschätzen und gleichzeitig gucken, wo kann man die Dinge verbessern.“ […] 

Da Salonlinke in ihrer eigenen doppelmoralischen Filterblase und fernab der Realität nur „gute“ Ratschläge verteilen können, packt eine ehemalige Flüchtlingshelferin aus, wie die „Dankbarkeit“ und die „Wucht“ bei angeblichen „Flüchtlingen“ ausfällt. Aber auch diese Kostprobe der unbequemen Wahrheit wird die moralische Instanz nicht zu einem Umdenken führen.

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