Griechenland: Heftige Ausschreitungen zwischen Migranten und der Polizei

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Hunderte von „Flüchtlingen“ haben sich am Samstag auf einem Feld außerhalb des Flüchtlingslagers Diavata in Nordgriechenland zusammengefunden, nachdem sich Gerüchte über eine mögliche Grenzöffnung verbreitet hatten. Es hieß, die griechische Regierung habe Beschränkungen aufgehoben, die die Flüchtlinge daran hindern, nach Nordeuropa zu reisen.

Als die Menschen auf eine Polizeikette vor dem Lager in der Nähe der Hafenstadt Thessaloniki stießen, feuerten die Beamten Tränengas ab und nahm mehrere Personen fest. Wie die Videoaufnahmen zeigen, warfen Migranten auch Steine auf die Polizei und entfachten Feuer. Mitten in dem Chaos befanden sich Kinder der Migranten. Angeblich wurden auch einige von ihnen bei den Zusammenstößen verletzt.

Es war der dritte Tag, an dem Migranten in Griechenland zum Protest auf die Straßen ziehen. Bereits am Freitag besetzten die „Flüchtlinge“ den Athener Hauptbahnhof.


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