Grausam! Antwerpen: Migranten sollen 57-Jährige aus Bus geworfen haben

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Ein grauenvoller Angriff auf eine 57-jährige in Antwerpen, der sich im Bus 610 der Linie Anvers Centre nach Oelegem am 27.10.2021 um 19:00 Uhr in der belgischen Hafenstadt ereignet haben soll. Die Frau soll von migrantischen Jugendlichen schwer verletzt aus dem Bus geworfen worden sein. Die 57-Jährige befindet sich wegen der schweren Kopfverletzung immer noch im besorgniserregenden Zustand.

Jemand schreit „Rassist“, worauf die Frau antwortet: „Ich bin nicht rassistisch, er hat mich geschlagen.“ Dann stoppt das Filmmaterial und wird einen Moment später wieder aufgenommen, als die 57-Jährige blutüberströmt und schreiend neben dem Bus auf dem Boden liegt. Der Rassismus-Vorwurf dürfte wohl eher eine vorgeschobene Behauptung sein, vermutlich dürfte sich die 57-Jährige über die Lautstärke oder Belästigung im Bus beschwert haben?

Die jungen Männer sollen der marokkanischen Bevölkerungsgruppe angehören, im Video ist zu hören, wie sie lachen und sich über die Frau lustig machen. Auf Twitter kursiert das Video und eine nicht verifizierte Beschreibung des Vorfalls: Den Marokkanern zufolge war die Frau „rassistisch“, weshalb sie sie verprügelten, bevor sie sie vor den Augen der fassungslosen Fahrgäste aus dem Bus warfen.

Merkwürdig ist, dass das Video nicht die entscheidenden Szenen beinhaltet. Man könnte meinen, die jungen Männer wollten bei ihrer Vorgehensweise nicht gefilmt werden und unerkannt bleiben? Aber zahlreiche Busse und Straßenbahnen sind in Antwerpen mit Kameras ausgestattet, vielleicht auch der Bus 610 am besagten Tag und Uhrzeit.

Und so berichtet remonews.com: Der Polizei liegt das  Filmmaterial vor, die noch ermittelt, um die Umstände des Vorfalls besser zu verstehen. „Wir haben Donnerstagabend dieses Video bekommen, das ist eine Kurzfassung des Geschehens. Bei solchen Vorfällen ist nicht sofort klar, wer was getan hat. Deshalb führen wir eine Untersuchung mit allen Bildern durch“, sagte Willem Migom von der Zone de politie d’Anvers zu den Kollegen von Het Laatste.

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