Gottfried Curio – Integrationsbericht: Schönfärberei ohne Ende

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Kürzlich wurde der 12. Integrationsbericht vorgestellt. Sind Migranten hierzulande angekommen? Die Frage lässt sich, zumindest was die Ankunft in den sozialen Sicherungssystemen anbelangt, bejahen: Migranten sind auf der einen Seite durchschnittlich jünger und haben mehr Kinder als die einheimische Bevölkerung, besitzen auf der anderen Seite aber seltener einen Schulabschluss, brechen öfter ihre Ausbildung ab und sind häufiger von staatlichen Leistungen abhängig. Sogenannte „Flüchtlinge“ fallen immer öfter durch Sprachtests. Ironischerweise ist dieser Integrationsbericht untertitelt mit der Behauptung „Deutschland kann Integration“ – abgesehen davon, dass dieses bereits mangelhaftes Deutschvermögen seitens der Integrationsministerin Widmann-Mauz bezeugt (vielleicht aus vorauseilender Kultursensibilität gegenüber dem Deurabischen, wie es auf Neuköllner Schulhöfen zu hören ist), ist Integration nicht etwas, was Deutschland „können“ müsste, sondern was von den Migranten zu erbringen wäre. Diese erkennen aber – angesichts wachsender Parallelgesellschaften – immer seltener die Notwendigkeit, sich in eine schrumpfende Noch-Mehrheitsbevölkerung zu integrieren, und ziehen sich in ihre Community zurück.

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