Gil Ofarims Geschichte bröckelt: Hotelmitarbeiter „Herr W.“ darf seinen Job behalten

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Für den jüdischen Sänger Gil Ofarim, der einen Angestellten des Hotels Westin Leipzig beschuldigt hat, ihm eine antisemitische Beleidigung entgegengeschleudert zu haben, sieht es immer schlechter aus. Zunächst hatten Videobeweise die Hauptanschuldigung des Sängers bezüglich seiner Davidsternkette ernsthaft in Frage gestellt. Und jetzt soll Herr W. seinen Job im Westin behalten. Für viele Beobachter ein Zeichen, dass Ofarims Geschichte in sich zusammenfällt.

Guido Schäfer, Chefreporter der Leipziger Volkszeitung und mit dem Fall bestens vertraut, sagt: „Herr W. bleibt Angestellter des Westin.“ Die Tatsache, dass das Westin Hotel anscheinend zu Herrn W. steht, könnte von vielen nun als ein deutliches Zeichen dafür interpretiert werden, dass kein Zweifel darüber besteht, wie sich die umstrittenen Ereignisse am Abend des 4. Oktober wirklich abgespielt haben. Wenn das Westin Hotel Grund zu der Annahme hätte, dass Herr W. Herrn Ofarim tatsächlich mit antisemitischen Beleidigungen beschimpft hat, würden sie ihn dann auf Kosten des guten Rufs des Hotels weiter beschäftigen?

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