GEZ-Zwangsgebühr verweigert: Seniorin (77) wird Teil ihrer Rente gepfändet

616

Der Beitragsservice zeigt wieder seine Muskeln nach Gutsherrenart: Keine Extrawurst für eine 77-jährige Rentnerin, die nach eigener Aussage weder ein TV-Gerät noch ein Radio besitzt und sich weigert den Obolus beizusteuern, die die üppigen Gehälter, Boni und Pensionen der Mitarbeiter der Öffentlich Rechtlichen Anstalten sichern. Gnadenlos greift nun der Beitragsservice durch und pfändet 95 Euro monatlich von der Rente der alten Dame, sozusagen Zwangsbeglückung. Die Härte des Gesetzes gilt nur für Menschen „hier schon immer leben“, während Merkels Schutzbefohlene unantastbar sind.

[…] Ursula Gierke (77) aus Wismar hat weder TV-Gerät noch Radio. Seit 2013 die Haushaltsabgabe eingeführt wurde, spielt das bei den Rundfunkgebühren aber keine Rolle mehr. Sie müsste zahlen, 17,50 Euro im Monat, weigert sich aber standhaft, das zu tun.

„Ich habe elf Kinder groß gezogen und immer gearbeitet. Ich brauche keinen Fernseher“, schimpft die Seniorin. Nun wird ihre Rente gepfändet – 95 Euro im Monat. Im Einzugsgebiet des Norddeutschen Rundfunks – Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg – laufen derzeit 308 000 Vollstreckungsverfahren, teilt die Beitragsstelle von ARD, ZDF und Deutschlandfunk mit. […] Quelle: Ostsee-Zeitung.de/28.11.2017

Loading...
Benachrichtige mich zu: