GEZ-Beitrag könnte wegen Inflation steigen

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Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat eine weitere Erhöhung der Beiträge für ARD und ZDF nicht ausgeschlossen. „Die Höhe des Rundfunkbeitrags wird in erster Linie vom Auftrag bestimmt. Wenn man angesichts der gegenwärtigen Inflationsrate die Kostenentwicklung hochrechnet, ist es keine Überraschung, daß die Beiträge nominal steigen könnten“, sagte KEF-Chef Martin Detzel der FAZ. Das gelte selbst bei Berücksichtigung der Einsparmöglichkeiten.

Laut dem Ökonom lagen die Rundfunkgebühren in den vergangenen Jahren unter den Inflationsraten. Zudem verursache die Digitalisierung teilweise höhere Kosten. „Und auch die Mitarbeiter haben natürlich einen Anspruch auf eine angemessene Vergütung“, gab er zu Bedenken.

Während der Corona-Pandemie und durch den Ausbruch des Ukraine-Krieges sei die Bedeutung der öffentlich-rechtlichen Sender gewachsen. „Das zeigt sich auch an der Zunahme des Informationsangebots und der Nutzungszahlen“, betonte Detzel.

Quelle: Junge Freiheit

Politikstube: Während viele Bürger darüber grübeln, wie sie aufgrund steigender Energie-Sprit- und Lebensmittelkosten über die Runden kommen, werden im Hintergrund bereits die Weichen für die Erhöhung des Zwangsabonnements gestellt. Irgendwie müssen die üppigen Pensionszahlungen und Traumgehälter finanziert und gesichert werden.

Zunahme des Informationsangebot? Das ist eher Dauerberieselung einseitiger Propaganda, die ins Wohnzimmer geliefert wird, damit die Schlafschafe die öffentliche Betreuung konsumieren und weiterhin eingelullt werden.

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