Getötete Rentnerin: OB Kelch besorgt, dass alle in Cottbus lebenden Ausländer unter Generalverdacht gestellt werden

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Anfang Dezember 2016 war eine 82-Jährige Seniorin tot in ihrer Wohnung in Cottbus entdeckt worden, wie sie ums Leben kam, ist nicht bekannt. Fast drei Monate danach hat die Polizei einen Verdächtigen ermittelt. Der junge Mann wurde am Mittwoch in der Stadt festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Cottbus und die Polizei mitteilten. Es wurde Haftbefehl wegen Mordverdachts erlassen. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen jugendlichen syrischen Staatsangehörigen, der 2015 in Begleitung eines Vormundes nach Deutschland gekommen war. Das genaue Alter teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit. Und was sagt der Oberbürgermeister von Cottbus:

Holger Kelch (CDU) mahnte in einer auf der Homepage der Stadt veröffentlichten Mitteilung zur Ruhe. „Wir wissen, dass die Herkunft des mutmaßlichen Täters Emotionen wecken wird“, hieß es darin. In die Freude über den Ermittlungserfolg mische sich die Sorge, „dass nun alle in Cottbus lebenden Ausländer unter Generalverdacht gestellt werden“, hieß es vonseiten der Stadt. (Quelle: Die Welt)

Politikstube: Bloß keine Emotionen…nicht über einen Kamm scheren….bloß keinen Generalverdacht, das ist die größte Sorge des Oberbürgermeisters, größer als der Tatbestand,  dass eine Bürgerin seiner Stadt ermordet wurde, und das Schlimmste an der Angelegenheit ist, dass sich „die hier schon länger leben“ eine Meinung über den Fall bilden könnte. Es ist normal und zudem menschlich, dass ein Mord stärkere Emotionen weckt, wenn ein sogenannter Schutzsuchender solch eine grausame Tat begeht, der immerhin von sich behauptet, das er Schutz sucht und dann einen Menschen im schutzgebenden Gastland umbringt.

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