Geschenke von unserem „Freund“! Von den USA Evakuierte stellen Asylantrag in Deutschland

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Evakuierte in Ramstein

Normalerweise sind die US-Militärstützpunkte äußerst streng bewacht, ohne Kontrollen kann die Zufahrt der Basis weder betreten noch verlassen werden. Im Fall der Evakuierten aus Afghanistan scheint die Überwachung wohl nicht immer zu funktionieren, mehrere Dutzend Ausgeflogene haben sich vom Acker gemacht und nutzten die Chance, um einen Asylantrag in Deutschland zu stellen.

Das dürften wohl nicht die letzten Evakuierten sein, die sich für das Sozialparadies entscheiden, und die USA sind nicht sonderlich traurig, wenn sie gar Tausende der Ausgeflogenen auf Deutschland abwälzen und sich der Probleme und Kosten entziehen können.

Welt.de:

Leicht kurios und außenpolitisch ein bisschen heikel sind dagegen ein paar andere Fälle: Mehrere Dutzend Personen, die von den Amerikanern aus Kabul zunächst zu US-Militärstützpunkten in Deutschland geflogen wurden, haben diese offenbar auf eigene Faust verlassen – und in der Bundesrepublik Asyl beantragt. Das erfuhr WELT aus Sicherheitskreisen. Das Integrationsministerium von Rheinland-Pfalz bestätigte: „Es ist uns bekannt, dass evakuierte Personen um Asyl nachgesucht haben.“ Das Bundesaußenministerium wiederum antwortete nicht auf die Frage, inwiefern man dazu im Austausch mit den USA stehe.

Ende der vergangenen Woche warteten nach US-Angaben noch zwischen 17.000 und 19.000 Afghanen in Deutschland auf ihre Weiterreise – auf dem Militärstützpunkt Ramstein sowie auf der US-Militäranlage Rhine Ordnance Barracks in Kaiserslautern.

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