Geschäftsmodell Flüchtling: Eritreer machen Heimaturlaub

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Symbolbild

Geschäftsmodell Flüchtling, gesponsert vom Schweizer Steuerzahler. Einfach gewieft diese Eritreer,  traumatisiert vom kalten Winter, fliegen sie ins warme Afrika mit einem Bündel Schweizer Franken und erholen sich von den Asyl-Strapazen. Der Rückkehr in die Schweiz zur Alimentierung steht nichts im Wege. Wer solche Gefahren auf sich nimmt und den Höllenritt in die Heimat antritt, obwohl angeblich verfolgt und bedroht, den darf man ungeniert als „temporär Traumatisierten“ bezeichnen? Das lässt nur den Schluss zu, die Bedrohung existiert überhaupt nicht? Was sich alles unter dem Begriff Flüchtlings-Status föderalistisch abspielt, strotzt nur so von Widersprüchlichkeit.

[…] Viele Eritreer fliegen regelmässig zurück in das Land, in dem sie «an Leib und Leben bedroht» sind. Die Flüchtlinge, die hier meist von Sozialhilfe leben, sind für das Land willkommene Devisenbeschaffer.

Die Szene spielte sich im Juli 2016 am Flughafen Zürich-Kloten ab. Es ist Ferien­zeit. Tausende von Menschen fliegen in ihren Sommerurlaub. Darunter sind zahlreiche Leute aus Eritrea, Männer, Frauen, ganze Familien. Sie haben Reiseausweise als Flüchtlinge oder als vorläufig Aufgenommene, die trotz abgelehntem Asylantrag in der Schweiz bleiben können. Die Kantone haben die Dokumente ausgestellt, nachdem die Eritreer ein Gesuch eingereicht haben und dies vom Bund geprüft worden ist.

Viele von ihnen fliegen nicht etwa nach Italien, Deutschland oder nach Schweden, wo es grosse Diaspora-­Gemeinden aus Eritrea gibt. Sie fliegen in ihre Heimat. Also in das Land, in dem sie gemäss der Flüchtlingspolitik von Bundesrätin Simonetta Sommaruga «an Leib und Leben bedroht» sind und darum nach einem abgewiesenen Asylantrag zurzeit keinesfalls zurück­geschafft werden können. […] Weiter auf Basler Zeitung

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