Gerald Grosz: Weit haben wir es gebracht! Die Corona Diktatur

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Weit haben wir es gebracht, binnen weniger Wochen uns fast 90 Jahre zurückentwickelt. 1 Million Menschen sind in Kurzarbeit, bald 1 Million Menschen in Arbeitslosigkeit, eine neue noch nie dagewesene Armut droht. Die Schulden sind so hoch wie nie. Betriebe wurden geschlossen, entrechtet und ruiniert, Unternehmer in den Ruin getrieben. Ermächtigungsgesetze wurden beschlossen, verfassungswidrige Erlässe gegen die Grundrechte der Menschen verordnet, in die geschützte Privatsphäre tief eingegriffen! Die einst kontrollierenden Autoritäten des Staates üben sich im Schweigen, sehen dem Erosionsprozess der Demokratie lächelnd zu. Apps als neue Markierungszeichen zur Verfolgung von Personen werden entwickelt, schleichend eingeführt. Als wäre der Mensch die Gefahr für die Freiheit, durch Überwachung gleichsam enthumanisiert. Medien wurden gleichgeschalten, bedienen sich der Denunziation und Diffamierung einst freier Bürger. Bei manch auflagenstarker Kleinformate gewinnt man mittlerweile den Eindruck, den längst vergangen geglaubten Hetzblättern die Krone, die Corona, aufgesetzt zu haben. Nachbarn werden zu Blockwarten, vernadern die Mitbürger. Das verfassungsrechtlich garantierte Demonstrationsrecht ist ausgehebelt, Wahlen wurden verschoben, einst kritische Journalisten mit der Sonderpresseförderung eingekauft, in Wahrheit geschmiert. Kritische Mediziner und Wissenschaftler werden in ihrer Existenz bedroht, ihre Fachmeinung neutralisiert. Die Flüsterparole hat wieder Hochsaison. Durchgeknallte Polizeischüler, ohne jegliche Erfahrung, ohne Augenmaß und Besonnenheit, werden auf unschuldige Menschen losgelassen, ein autokratischer Polizeistaat etabliert sich. In den Umfragen zeichnen sich Einheitsparteien ab, die starken Führer, die wahren Verursacher als alleinige Heilbringer gefeiert. Weit haben wir es gebracht! Willkommen in der als „alternativlos“ verkündeten Arroganz einer „neuen Normalität“ des Jahres 2020, oder ist es vielleicht doch erst 1933? Die geschürte Angst vor dem Abstrakten dient zur Etablierung eines neuen Systems. Erschreckend weit haben wir es gebracht, in wenigen Wochen den moralisch – mit edlen Motiven der Rettung von Menschenleben – gepflasterten Weg in die Hölle der Demokratur beschritten. Der Mechanismus, der Hebel ist immer derselbe. Angst vor dem dramatisierten Abstrakten als Mittel zur absoluten Unterwerfung. „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!“.

 

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