Gerald Grosz über das neue Motto der EU: „Wir sind Notstand!“

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Entschlossen, wie man sie sonst nie kennt, trafen sich die verwackelten Schießbudenfiguren des Europaparlaments an ihrem politischen Zweitwohnsitz in Straßburg, nahmen ihren gesamten Mut zusammen und beschlossen heroisch die Ausrufung des Klimanotstandes für Europa. Gretls Katastrophenweisheiten haben das Epizentrum europäischer Macht endlich erreicht, die Hysterie der Klimasekte ist nun amtlich. „Wir sind Notstand“ lautet seit 28. November 2019 das Motto jener europäischen Eliten, deren parlamentarischer Wanderzirkus inklusive der 4.500 Beamten und Politiker monatlich zwischen Brüssel und Straßburg pendelt und 110 Millionen Euro Reisekosten tausende Tonnen CO2 regelmäßig in die Atmosphäre schießt. Damit die Vertreter des geistigen Notstands Europas ihre wohldotierten Parlamentssitze pünktlich erreichen – um die Reisekosten einzustreifen – stehen Legionen von Flugzeugen und Limousinen bereit. Es wäre daher vielleicht sinniger gewesen, den moralischen und intellektuellen Notstand für einen Kontinent auszurufen, dessen politische Führung auf allen Ebenen heuchelt, lügt und versagt. Jenes europäische Parlament, das weder Willens noch in der Lage ist, den Austritt eines EU-Landes – Stichwort: BREXIT – ordentlich zu organisieren, dessen elende Untätigkeit bis heute verhindert, die europäischen Außengrenzen zu schützen, das sich bestenfalls auf Gurkenkrümmungen und Pommes Frites Verordnungen einigen kann, will ausgerechnet unsere Welt retten. Wer solche Retter hat, braucht die Gefahren beileibe nicht mehr zu fürchten. Ich möchte aber eingestehen, einen einzigen Vorteil hat dieser Notstand: Carola Rackete, Rukola Trompete, das erfolglose Minime von Gretl Thunberg für feuchte Integrationsträume, kann sich ihre Pläne, 500 Millionen Klimaflüchtlinge nach Europa zu karren, in die ungewaschenen Rastalocken schmieren. Denn die politisch organisierte und gewollte Umsiedelung von einem Notstandgebiet ins andere, können einem nicht einmal mehr die GrünInnen erklären. Und so können wir selbst aus der Not eine Tugend machen!

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