Gerald Grosz: Schwedengretl kommt aus den USA zurück – welch Freude!

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Die allseits beliebte und geschätzte Greta Thunberg, Oberhaupt der klimabewegten Zöpferldiktatur infantiler Schulschwänzer, findet ihren Weg aus Amerika zurück. Oh Jubel, oh Freud, welch glücksselige Zeit macht sich auf unserem bescheidenen Kontinent wieder breit. Die hyperaktive Schwedengretl hat die Staaten lange genug genervt und beliebt uns wieder verstärkt zu quälen. Während sie Indian Summer in Nordamerika genossen hat, CO2 – also gekreischte heiße Luft – in erheblichen Ausmaß bei ihren unzähligen Reden ausstieß, ihre Mitreisenden über den Ozean selbstverständlich im Flugzeug zurückkehrten, der Jahrhundertsommer sein Ende fand und nun frei nach dem Motto – wenns im November schneit, ist der Winter net weit – doch einigermaßen schon kalt ist, wird die Heilige Gretl nach Besteigung europäischen Bodens Frau Holles Winterwetter auch wieder dem Klimawandel in die Schuhe schieben.

Wahrlich, wahrlich, ich sage Euch: Sämtliche Wetterphänomene eines Winters, wie Schnee oder Regen, werden garantiert auch dem armen, gepeinigten und gescholtenen Klimawandel zugerechnet. Bestes und jüngstes Beispiel allgemeiner Medienverblödung ist Venedig. Jährlich steht Venedig unter dem allseits bekannten Motto „aqua alta“ im und unter Wasser, bereits im 16. Jahrhundert – also doch einige Jahre vor der Geburt der Christusnachfolgerin aus Schweden – wurde aus diesem Grund ein sogenanntes Wasserkomitee gegründet. Ganz davon zu schweigen, dass Venedig dank der Pfeilerkonstruktion und der Last der Palazzi, übrigens auch hier nicht wegen des Klimawandels, zentimeterweise einsinkt.

Aber wir nehmen angesichts des Alarmismus, der um sich greifenden Angst- und Katastrophenstimmung zur Kenntnis, dass der vernünftige Mensch auch verlernt hat, im Winter zu leben. Und bevor einige Verrückte wegen des normalen Herbstwetters mit dem Gedanken spielen, auch weiterhin die Klimasektierer, also die GrünInnen zu wählen, einige Ratschläge von mir: Im Sommer ist die Badehose in Mode, im Winter die Wollhaube. Im Sommer ist es heiß, im Winter ist es kalt und feucht. Mit den Worten Berthold Brechts wünsche ich allen einen guten Winter: Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft!

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