Gerald Grosz: Europa wurde der Krieg erklärt, wir kämpfen derweil gegen Viren. Eine Satire…

1963
Mannhaft und tapfer kämpft Europa den Virenkrieg. Und während die Menschheit durch das kleine Wuhan-Virus und die Schwächen eines endoptimierten Gesundheitssystems abgelenkt ist, findet der wahre, blutige und tödliche Krieg gegen uns auf einem anderen Schauplatz statt. Nicht in den Medien, nicht auf

Mannhaft und tapfer kämpft Europa den Virenkrieg. Und während die Menschheit durch das kleine Wuhan-Virus und die Schwächen eines endoptimierten Gesundheitssystems abgelenkt ist, findet der wahre, blutige und tödliche Krieg gegen uns auf einem anderen Schauplatz statt. Nicht in den Medien, nicht auf den Titelseiten der Zentralorgane der hirnlosen Umerziehung, sondern auf unseren Straßen, in unseren Kirchen. Nachdem Samuel Paty in einem Vorort von Paris durch einen 18-jährigen Tschetschenen seinen Kopf verloren hat, mussten nun in Nizza weitere drei Menschen durch die Hand eines 21-jährigen Tunesiers – eingereist übrigens über die berühmte Mittelmeerroute – sterben. Völlig unbemerkt von der medialen Weltöffentlichkeit, um nicht zu sagen vertuscht, wurde übrigens vor wenigen Tagen in Dresden ein homosexuelles Paar von einem 20-jährigen Syrer, der 2015 nach Deutschland angelockt durch Muttis Schalmeientöne gekommen war, angegriffen. Ein Mann verstarb nach dem Wirken dieses Attentäters. Die Homosexualität verletzte die religiösen Gefühle des Attentäters. Nun, die Opfer tot und kopflos wie dieses Europa, wie dieses Frankreich, Deutschland und Österreich, die mit ihrer Politik ja regelrecht für die gewalttätige Unterwanderung unserer Gesellschaft sorgten und nach wie vor sorgen. Und in Wien stürmt eine Auswahl anatolischer Vertreter des Terrorpaten vom Bosporus eine Kirche und schänden diese. Und immer wieder derselbe Ruf, der die Gewalt gegen uns, unsere Werte, unsere Gesellschaft, unsere Demokratie, unsere Menschenrechte einleitet: „Allahu Akbar!“ In Frankreich ruft der Staatspräsident den „Krieg gegen den Islamismus“ aus, den hohlen Worten folgen nur keine Taten. In Wien poltern der Babykanzler und sein Innenminister laut gegen die Auswüchse ihrer eigenen Politik, auch hier dasselbe Bild, den Presseerklärungen folgen keine Taten. Und in Berlin legt die Raute des Grauens ihre blutige Hände in den Schoß, schweigt ob ihrer Verantwortung aus 2015, denn wenigstens die deutsche Waffenindustrie soll noch ihre Geschäfte mit der Türkei machen, wenn schon die restliche Wirtschaft und Gesellschaft dem abstrakten Virenkrieg geopfert wurde. Und wer überlebt, darf sich dann dem täglichen Kampf gegen den Islamismus stellen. Europa im Jahr 2020 und seine angekündigten Kriege, die mangels Waffen verloren werden. Aber ich will Sie nicht ablenken. Nun können Sie sich wieder vor Corona fürchten!

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