Gerald Grosz: Droht die Wiederholung von 2015?

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Seit Tagen kursieren Videos in den sozialen Netzen, die ein Anschwellen der zumindest in den Wahlkämpfen geschlossen gelogenen Balkanroute zeigen sollen. Und ebenso lang verweigern sich etablierte Medien und deren journalistische Giftmischer, diese Behauptungen gewissenhaft zu recherchieren, ob der vermeintlichen Tatsachen zu berichten. Denn was nicht sein darf, kann auch nicht sein, meinen die medialen Suppenpanscher in ihren Redaktionen und knien wie der Kelomatdeckel auf der explosiven Realität europäischen Integrationsversagens. Die Bevölkerung wird vom Establishment eingelullt, in hypnotischer Ruhe und Sicherheit gewogen. Dieser Tage hat nun der ehemalige österreichische Verteidigungsminister Kunasek die heimische Schweigespirale durchbrochen, die Region Kroatien und Bosnien besucht, sich die Orte der in den Medien leichtfertig als Fakenews titulierten sogenannten „Flüchtingsströme“ angesehen und eine authentische Videodokumentation anfertigen lassen. Und siehe da: Vorsätzlich oder fahrlässig unbeachtet und gänzlich unbeobachtet von Deutschland und Österreich droht offenkundig die Wiederholung von 2015. Also 2015 2.0., die Fortsetzung der Scary Movies Merkelscher Integrationspolitik. Die Sogwirkung von Angelas „Wir schaffen das“ ist ungebrochen, die von der Politik regelrecht geduldeten Schlepper schieben mit Hilfe der NGO’s auf die griechischen Inseln, diese schieben ihrerseits aufs Festland, von dort wird bis auf den Balkan geschoben und es bleibt nur abzuwarten, bis Bosnien und Kroatien ihrerseits Richtung Österreich und Deutschland zu schieben beginnen. Die Unterbringungszentren sind voll, die Lage ist angespannt, es herrschen chaotische Szenen. Derweil setzt auch der Bosporus-Diktator 2,8 Millionen Menschen als Faustpfand gegen das erpressbare Europa ein, setzt uns das Messer an. Milliarden Tributzahlungen oder Chaos lautet die Devise von Receps mafiösem Schutzgeldprogramm. Und nicht zu vergessen die italienischen Inseln, weiterhin beliebte Anziehungspunkte des Migrationstourismus. Die vielzitierten Schengen Außengrenzen sind löchrig wie Schweizerkäse, das LKW-Drama in Großbritannien zeigt uns dramatisch, dass Europa ein Durchgehhaus ist. Die Strategie in daher relativ ist einfach: Noch herrscht im Blätterwald Ruhe, Stabilität wird vorgegaukelt. Um dann das vorprogrammierte Chaos dem Überraschungseffekt schulden zu können. Helmut Schmidt sagte einst: „Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden.“ Ich sage, man sollte auch den Vorsatz niemals unterschätzen!

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