Gerald Grosz: Die zweite Welle kommt! Die Angstbotschaft rollt wieder…

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Die zweite Welle kommt, die zweite Welle kommt! Es wäre wieder an der Zeit für eine wenig Angst und Panik, ein wenig Bevormundung und Autokratie, ein wenig Grenz- und Betriebsschließung. Die hörige Menschheit braucht doch den Notstand, das tägliche Quäntchen Dünnschiss nach dem Aufstehen und die Regierungsfreunde in der Maskenindustrie die Millionen Euro. Denn das Geschäft mit der Angst muss weitergehen, die Schutzgeldindustrie zur Verhütung des frühen Todes der multimortalen 90-jährigen muss nach den letzten, wenigen Wochen des Umsatzeinbruches wieder aufblühen. Ja wenn‘s Corona nicht gäbe, wäre wahrscheinlich nach Lesart der Regierung die Hebamme am prägeriatrischen Jordansprung schuld gewesen. Und die willfährigen Handlanger in den Medien stehen ja schon in den Startlöchern und erst die Experten. Was Corona im März nicht zustande gebracht hat, die hunderttausenden verheißenen Toten der Frau Merkel und des Herrn Kurz, wird halt nun wieder herbeigeschrieben, ja fast sehnsüchtig erwartet. 100 Corona-Infizierte hier, 60 da, 70 dort. Im Vergleich zur Bevölkerungsanzahl muss man sie mit der Lupe suchen, aber Grund genug, dass die eindringlichen Warnungen und Mahnungen wieder Stakkato-artig abgesetzt werden. Das Menschenleben muss gerettet werden, sagen ausgerechnet jene Regierungschefs, unter deren Ägide 40.000 bis 200.000 Kinder jährlich getötet werden. Abtreibung nennt sich das, auf Krankenkassenkosten. Aber die Wirtschaft machen wir kaputt, die Arbeitsplätze vernichten wir, die Freiheit rauben wir, die Grenzen schließen wir – sagen wir einmal für ein paar hundert Tote. Und so wird mit dem altbekannten Lockdown gedroht.

Denn immerhin sind wir ja erst bei 10,1 Prozent Arbeitslosenquote in Österreich, in Deutschland bei 6,2 Prozent. 2,8 Millionen ohne Job in Deutschland, 6,8 Millionen in Kurzarbeit. Und in Österreich gleich 1,7 Millionen Menschen, die nun in prekären Verhältnissen leben müssen. Da geht schon noch was! Da könnten wir noch ein paar arme Menschen in die Arbeitslose oder Hartz IV schicken, ein paar Betriebe mehr in der Insolvenz verhungern lassen. Ja, noch ein Lockdown, noch ein paar geschlossene Grenzen, in die Pleite gejagte Betriebe. Aber zwischenzeitlich ist der Handel ohnedies tot, der Amazon-Chef der reichste Mensch der Welt und unsere Politiker demnächst auf seiner Gehaltsliste. Hüten wir uns vor jenen, die unser Leben retten wollen.

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