Gerald Grosz: Der ESC, dessen Verpolitisierung und die Solidaritätsindustrie

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Stefania, Stefania, Stefania. Was wie die letzten Zuckungen eines von schweren Blähungen geplagten asthmatischen Hirtenhundes im Stimmbruch klingt, ist das von politisch motivierten Taubstummen euphorisch beklatschte und von der restlichen hörenden Menschheit beklagte Siegerlied des diesjährigen European Solidarity Contest, vormals Eurovision Song Contest.

Die ukrainische Version der nervigen Teledubbies mit pinken Lampenschirmen aus dem Mottenschrank von Babuschka Selenskaja traf zwar keine Noten, aber dafür mit vorgegebener Zielsicherheit des Establishments den Zeitgeist eines moralisch zutiefst bewegten und von gekünstelter Sentimentalität und Solidarität in Übermaß bedachten Publikums, Mitleidsfaktor, Weinkrämpfe und gekreischte Slava Ukraini-Rufe inklusive.

Politikstube: Interessant auch zum „66“. Eurovision Song Contest in Turin, den man auch getrost als „Solidaritätsgala“ für die Ukraine hätte bezeichnen können, dass gleich mehrere merkwürdige „Grüße“ gezeigt wurden, dazu berichtet Report24.news. Nachfolgend ein Video mit dem besagten „Gruß“ vom Leadsänger von Kalush Orchestra, dem Sieger:

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