Gerald Grosz: AKK geht, Merkels nächstes Opfer

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Ihr fleischgewordener Zungenbrecher Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz AKK, wirft das Handtuch, wurde vom Sturmtief Angela verblasen, tritt vom CDU-Vorsitz in Bälde zurück, verzichtet auf die KanzlerInnenkandidatur. Großmütig, einsichtig und nobel könnte man im im ersten Moment meinen und ist es doch auf den zweiten Blick nur logisch, denn einen toten Esel kann man nicht mehr reiten. Das muss auch für das Stockacher Faschingspopperl spät aber doch einleuchtend gewesen sein. Und eher gewinnt die CDU ein letztes Mal die Klassensprecherwahl in Buxtehude als sie jemals in dem derzeitigen Zustand noch einmal einen deutschen Kanzler stellt. Aber bei all den Wirrungen darf man schon anstandshalber nicht vergessen Ihnen Tribut zu zollen: Gratuliere Merkel, Sie sind auch hier wieder einmal die Erste! Die Erste, die ihre eigene designierte Nachfolgerin überlebt hat. Das gab‘s noch nie. Überhaupt Merkel, scheinen Sie alles zu überleben, das ist die einzige Konstante Ihres Wirkens. Ihr eigenes Volk, ihre eigene Partei und so nebenbei auch die Demokratie und den Föderalismus in Deutschland, einfach alles wegrationalisiert! Kohl, Wulff, Koch, Oettinger, Stoiber, Seehofer, Schäuble, die SPD, die FDP – der Friedhof von Merkels entsorgten Kuscheltieren ist zum Bersten voll. „Man muss nur genügend Leute haben, die für einen zurücktreten“, sagte einst Harald Schmidt. Alles hat ein Ende, nur die Angela zwei, summt der Friedhofswärter. Alle treten zurück, alle nehmen Reißaus, verlassene das sinkende Schiff. Nur Sie nicht, Sie picken wie Uhu am Sessel. Sie sind so etwas wie die Steinflechte der deutschen Politik und bilden eine symbiotischen Lebensgemeinschaft mit dem Niedergang, ein schwarzes Loch, dass jegliches Licht aufsaugt. Wo Sie hinlangen, gibt’s nur mehr verbrannte Erde. Als Kanzlerin der Superlative wollten Sie in die Geschichte eingehen, Ihr eigenes Vermächtnis bestimmen und hinterlassen doch nur mehr Chaos. Der einzige Rücktritt, der geboten und längst überfällig erscheint, ist der Ihre. „Wird man gebraucht, erfüllt man seine Pflicht. Wird man nicht mehr gebraucht, so zieht man sich zurück“, sagte Konfuzius. Sie werden längst nicht mehr gebraucht, Merkel!


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BB
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BB

Die würde nicht mal gehen, wenn man ihre Möbel in die Spree versenkt!! Dann macht sie im leeren Zimmer weiter!
Die merkt schon lange nichts mehr….

Nyah
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Nyah

Na ja AKK hätte eh nie das Zeug zur Kanzlerin gehabt…war mehr Schein als Sein und bewahre uns, wenn die Kaiserin den neuen aufgestellten Kanzler oder Kanzlerin nicht will, dann tritt die nochmal zur Wahl an und diese Wahl wird dann passend geformt…Gott bewahre uns….aber die ist noch nicht fertig mit Deutschland ! Merkel ist die, die weg muss!

BB
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BB

Die wird noch mal antreten!

FX9799
Mitglied
FX9799

Das ist zu befürchten.

Sabine M
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Sabine M

Ich konzentriere mich momentan auf Merkel und die CDU. Ich glaube wirklich, da ist etwas im Gange. Ich lese auch viele der Mainstream Medien und die Kommentare zu deren Artikeln, und ich muss feststellen, das Blatt wendet sich langsam. Merkel hatte sich AKK ausgesucht, weil die schwach war, so konnte sie ihre Vormachtstellung behalten. Merkel hat alle, die ihr zu maechtig wurden, weggebissen. Das raecht sich nun. Es konnte sich in der CDU keiner aus der konservativen Ecke herausbilden und einen Namen machen. Ob Merkel sich Gedanken um ihr Erbe oder die Eintragungen in die Geschichtsbuecher macht, ist eigentlich zu… Weiterlesen »