Geht doch: Libyens Küstenwache fängt fast 1.000 Migranten auf dem Weg nach Europa ab

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Libyens Küstenwache hat hervorragende Arbeit geleistet, jedoch vermutlich zum Leidwesen der NGO-Migrantenfähren und der Asylindustrie: Fast 1.000 Migranten wurden auf dem Weg nach Europa abgefangen und aufs Festland zurückgebracht. Wie zu erwarten, löst diese Meldung eine Schnappatmung aus, die IOM  prangert mal wieder die Festnahmen und Inhaftierungen an.

Niemand hat die Migranten gezwungen nach Libyen zu gehen, im Gegenteil, das haben sie aus freien Stücken getan, angelockt von Versprechungen reisten sie illegal nach Libyen ein, allerdings können sie auch jederzeit wieder ausreisen – in Richtung Heimatland, dagegen werden die libyschen Behörden bestimmt keine Einwände hegen. Aber man kann davon ausgehen, dass zahlreiche Glücksritter Libyen nicht freiwillig verlassen wollen, solange sie noch einen Funken Hoffnung auf eine Überfahrt nach Europa haben und sich ihr Traum vom Sozialparadies erfüllt.

[…] Binnen 48 Stunden hat die libysche Küstenwache fast 1000 Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa gestoppt und zurückgebracht.

Wie das libysche Büro der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mitteilte, wurden die Menschen vor der Westküste des Landes gestoppt, von wo sie mit Booten nach Europa flüchten wollten. Etwa 1000 Menschen hätten versucht, aus Libyen zu fliehen, teilte die IOM-Sprecherin Safa Msehli in Genf mit. IOM-Teams seien vor Ort gewesen, um notwendige Hilfe für die Flüchtlinge zu leisten. Msehli verlangte ein Ende der Festnahmen von Migranten und Flüchtlingen. „Wir wiederholen, dass willkürliche Inhaftierungen aufhören müssen“, erklärte die Organisation weiter.

Die IOM hat wiederholt die unmenschlichen Bedingungen in den Gefangenenlagern für Migranten und Flüchtlinge in Libyen angeprangert. Die Insassen werden misshandelt, hungern und leiden unter Krankheiten. Die IOM gehört zu den Vereinten Nationen und hat ihren Hauptsitz in Genf. […] Quelle: dw.com

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