Fürstenfeldbruck: „Flüchtlinge“ demonstrieren vor Rathaus – bessere Unterbringung, bessere Versorgung

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Die Bedingungen in der Flüchtlingsunterkunft am Fliegerhorst Fürstenfeldbruck sind offenbar derart miserabel, dass heute rund 150 Asylbewerber vor das Rathaus marschierten, um dort ihren Unmut über die Zustände bzw. ihr Anspruchsdenken zu bekunden, teils lautstark und teils aggressiv. Was haben denn die Protestierenden für Vorstellungen, die überwiegend wohl aus Afrika stammen, sichere Länder durchquerten und vermutlich in Italien ankamen,  oder gleich direkt per Flugzeug  einreisten? Wie die Stadt Fürstenfeldbruck auf Facebook im Kommentarbereich mitteilt, geht es um verschiedene Forderungen: keine Abschiebungen, bessere Unterbringung, bessere Versorgung etc.

Asylbewerber sind eigentlich Bittsteller und sollten möglichst ein positives Bild abgeben? Immerhin müssen sie nicht in alten Bretterbuden hausen, wie die Vertriebenen von 1945, im Gegenteil, sie erhalten Taschengeld, ausreichende Mahlzeiten, medizinische Versorgung, ein Dach über den Kopf  etc. Aber wem es in Deutschland nicht gefällt, der kann und darf  die Reisefreiheit genießen, niemand wird gezwungen hier zu bleiben.

[…] Großeinsatz der Polizei rund um das Fürstenfeldbrucker Rathaus: Rund 150 Asylbewerber sind von der Unterkunft am Fliegerhorst dorthin marschiert, weil sie mit den Bedingungen im Flüchtlingsheim unzufrieden sind. Laut Polizei sind einige extrem aggressiv.

Ein Polizist wurde bereits leicht verletzt. Augenzeugen berichten von Schlägereien. Bereits in der Nacht kam es im Asylbewerberheim am Fliegerhorst Fürstenfeldbruck zu tumultartigen Szenen. Die Ordnungskräfte konnten mit den Wortführern vereinbaren, dass die Unzufriedenen in einem Demonstrationszug durch die Maisacher Straße zum Gerbelpark marschieren und dort Gelegenheit erhalten, mit der Presse zu sprechen.

Doch dort eskalierte die Situation. Die Flüchtlingsgruppe hielt sich nicht an die Vereinbarungen. Es kam zu Geschrei und Gerangel. Die Asylbewerber verlangten nach TV-Teams. „Sie waren für unsere Anweisungen nicht mehr zugänglich.“  Laut Augenzeugen wurde Pfefferspray versprüht. […] Weitere Informationen, Fotos und Video auf Merkur Online

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