Für das Land, in dem man viel und gerne zahlt: Steuer- und Abgabenbelastung in Deutschland extrem hoch

1
311

Hohe Steuer- und Abgabenbelastung in Deutschland. Die Deutschen müssen für das eine oder andere malochen, spendabel werden Geschenke an allen Fronten großzügig verteilt, üppige Pensionen und Diäten für Politiker und der Sozialwahnsinn wird jährlich aufgepumpt, da stockt zahlreichen Bürger der Atem, wenn sie auf die Abgaben/Steuerlast der Lohn/Gehaltsabrechnung am Ende des Monats blicken.

[…] Laut OECD sind die Steuern und Sozialabgaben auf Arbeitseinkommen in Deutschland 2017 leicht gestiegen, während sie in der entwickelten Welt im Schnitt etwas zurückgegangen sind. Aufgrund des hohen Anteils an Sozialabgaben sind vor allem die Einkommen von Geringverdienern und Alleinerziehenden im internationalen Vergleich stark belastet. Die OECD-Studie trägt den Titel „Taxing Wages“.

Der Organisation zufolge langt der deutsche Staat sowohl bei Singles als auch bei Paaren besonders stark zu, oft weitaus stärker als der Fiskus in den meisten Nachbarländern. Bei einem durchschnittlichen Arbeitnehmer gehen hierzulande 39,9 Prozent vom Brutto an den Staat, ein außergewöhnlich hoher Wert. Eine noch höhere Belastung müssen nur die Belgier hinnehmen. Dort verbleiben durchschnittlich 40,5 Prozent von Lohn oder Gehalt eines Singles beim Staat.

Bitter wird vielen jedoch aufstoßen, dass sich die Höhe von Steuern und Abgaben in Deutschland trotz Wirtschaftsbooms nicht vermindert hat. Nicht wenige Staaten haben in den zurückliegenden Jahren ihre Systeme reformiert, was dazu geführt hat, dass Steuern gemessen an den Arbeitskosten zurückgegangen sind. […] Quelle: Die Welt.de/26.4.2018



Loading...
Neuste Älteste Beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Democratico
Mitglied
Democratico

– MwSt. von 11% in den 70ern auf jetzt 19%
– KV-Beiträge von 11,8% in den 80ern auf jetzt 15% + Pflegeversicherung
– Keine Anpassungen des Einkommenssteuerfreibetrages an die Lohn- oder Inflationsentwicklung
– Soli, der ursprünglich auf 10 Jahre begrenzt sein sollte
– Rente mit 67 statt 64 und mit 40% des letzten Netto, statt 70% wie noch Anfang der 90er

Die Realeinkommen sind seit Mitte der 80er gesunken. Und der Blödmichel schluckt’s.