Für 1,6 Millionen gekauft: Hannover will Flüchtlings-Villa loswerden

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Im Jahr 2016 zeigte sich Hannover großzügig und verjubelte 1,6 Millionen Euro Steuergeld für den Kauf einer Villa mit großzügigem Garten, um 16 minderjährige männliche „Flüchtlinge“ adäquat unterzubringen, damit sie bestens betreut werden, sich wohlfühlen und von den Strapazen der Reise erholen können. Mittlerweile steht die Luxus-Villa leer, die Hoffnung, die Immobilie gewinnbringend verkaufen zu können, erfüllte sich nicht, stattdessen ein Verlust fürs Steuersäckel, das Objekt wurde für 1,2 Millionen Euro wie sauer Bier im Bieterverfahren angeboten und floppte, nun hat man endlich einen Käufer gefunden.

[…] Hannover kaufte im Januar 2016 eine Villa in der Heymesstraße. Kosten: 1,6 Millionen Euro, 2000 Quadratmeter groß. Unbegleitete männliche Flüchtlinge wurden dort zeitweise betreut.

Seit zwei Jahren steht der Winkelbungalow (14 Zimmer) leer. Der Versuch, das sanierungsbedürftige Gebäude in einem Bieterverfahren loszuwerden, scheiterte 2019. Das Mindestgebot von 1,2 Mio. Euro blieb deutlich unterschritten.

Wie BILD erfuhr, hat sich jetzt doch ein Käufer gefunden. „Mittlerweile sind sich der Bauträger und die Stadtverwaltung einig geworden“, bestätigt ein Rathaus-Sprecher. Stimmt die Politik zu, wird der Kaufvertrag geschlossen. Unklar ist die Höhe des Kaufpreises. […] Quelle: Bild-Zeitung

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