Frankfurt: Polizeibekannter Nigerianer stößt Deutsche (60) ins Gleisbett

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Symbolbild

Bei seiner Flucht vor Fahrkartenkontrolleuren am Regionalbahnbahnhof des Frankfurter Flughafens stieß ein 46-jähriger Nigerianer gestern eine unbeteiligte Reisende ins Gleisbett. Zivilfahnder der Bundespolizei verfolgten den Täter und nahmen ihn kurze Zeit später vor dem Terminal 1 fest. Die 60-jährige Deutsche verletzte sich beim Sturz am Kopf, verlor kurzzeitig das Bewusstsein und musste medizinisch versorgt werden.

Ein Prüftrupp der Deutschen Bahn AG stellte den Mann zunächst in der S9 von Wiesbaden nach Hanau fest. Da er keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte, schlossen die Kontrolleure ihn am Flughafen Frankfurt von der Weiterfahrt aus. Nach dem Verlassen der S-Bahn stieß der Mann einen Mitarbeiter des Prüftrupps zur Seite und flüchtete über Bahnsteig und Treppenaufgang in Richtung des Terminalbereiches. Hierbei stieß er rücksichtslos eine Reisende so stark, dass diese kopfüber ins Gleisbett fiel. Glücklicherweise fuhr in diesem Augenblick kein Zug ein, sodass die Kontrolleure die Verletzte umgehend aus dem Gefahrenbereich bergen und den Rettungsdienst verständigen konnten. Zivilfahnder der Bundespolizei beobachteten den Vorfall, verfolgten den Mann und nahmen ihn schließlich vor dem Terminal 1 fest.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Erschleichens von Leistungen ein. Da aufgrund der Tathandlung auch der Verdacht der Räuberischen Erpressung, ein Verbrechenstatbestand, im Raum steht, wurde der polizeibekannte Beschuldigte anschließend zuständigkeitshalber an die Landespolizei Hessen übergeben.

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