Fördergelder wegen Schleusertätigkeit gestrichen – Aachener Beratungsstelle für Flüchtlinge vor dem Aus

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Das „Café Zuflucht“ wurden Fördergelder gestrichen und muss Insolvenz anmelden, offenbar war ein Mitarbeiter als Schleuser tätig. Das „Café Zuflucht“ ist ein Begegnungs- und Beratungszentrum für erwachsene und unbegleitete minderjährige „Flüchtlinge“,  also ein steuerfinanzierter Treffpunkt, wo Tipps und Hilfe angeboten werden, wie Illegale die Möglichkeiten haben, die versteckten Lücken im Gesetzesbuch für sich auszunutzen und gegebenenfalls sich durch Instanzen klagen zu können.

[…] Die Aachener Beratungsstelle für Flüchtlinge, das „Cafe Zuflucht“, muss Insolvenz anmelden. Das gab der Trägerverein „Refugio“ am Montag (11.06.2018) bekannt. Der Grund: Fördergelder von Stadt und Land wurden gestrichen.

Ein Mitarbeiter von „Cafe Zuflucht“ soll als Schleuser tätig gewesen sein. Deswegen wurden die Fördergelder nicht wie bisher üblich bewilligt. Bewiesen sind die Vorwürfe gegen den Mitarbeiter zwar noch nicht.

Für das Land und die Stadt Aachen aber sind sie offenbar Grund genug, fast 90 Prozent der Fördergelder nicht auszuzahlen. Es geht um rund 330.000 Euro.

Weil es keine adäquaten Beratungsstellen in der Region gibt, befürchten die Betreiber einen massiven Anstieg bei den Abschiebungen. Alleine im vergangenen Jahr ließen sich 3.000 Flüchtlinge durch das „Cafe Zuflucht“ beraten, so die Betreiber.

Etliche Ablehnungsbescheide seien juristisch anfechtbar gewesen. Nach eigenen Angaben soll das „Cafe Zuflucht“ die größte Beratungsstelle für Flüchtlinge in NRW sein. […] Quelle: WDR.de/11.6.2018



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