Flutkatastrophe: So peinlich redet sich die Regierung raus

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UNFÄHIGKEIT HAT EINEN NAMEN: CDU/CSU SPD FDP GRÜNE LINKE

In der Bundespressekonferenz wollen Journalisten wissen, warum die Menschen nicht vor der Flut gewarnt wurden, doch Antworten bleiben offen.

Sechs Tage nach dem Beginn der Flutkatastrophe: Hätte der Tod von bis zu 165 Menschen verhindert werden können, wenn die Bürger der Flutgebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz früher vor den drohenden Wassermassen gewarnt worden wären?

Der Katastrophenschutz in Deutschland steht wegen zu später oder gar keiner Warnungen heftig in der Kritik. Dabei ist bekannt, dass die Bundesregierung schon mehrere Tage VOR den ersten starken Regenfällen durch das EU-Hochwasser-System EFAS gewarnt wurde – offenbar nicht aber im Bundesverkehrsministerium.

„Wann jetzt wer, wie, wo informiert wurde, da liegen mir jetzt keine Informationen vor – da würde ich Sie bitten auch beim Deutschen Wetterdienst direkt nachzufragen“, sagte eine Sprecherin der Behörde von Minister Andreas Scheuer (46, CSU) am Montag in der Bundespressekonferenz. Eine ratlose Stammelantwort, die sich rasend schnell in den sozialen Medien verbreitete.

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