Flüchtlingskrise 2015: Merkel verteidigt erneut ihre Entscheidung

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Bundeskanzlerin Angela Merkel traf sich am Dienstag mit mehr als (ausgewählten?) 200 Lesern der OSTSEE-ZEITUNG im Ozeaneum in Stralsund. Bei der Diskussion hat Merkel ihre Flüchtlingspolitik verteidigt und fügte hinzu, es war richtig, in einer humanitären Ausnahme- und Notsituation geholfen zu haben.

Kritiker der Flüchtlingspolitik würden darauf antworten, sie hat aus dieser humanitären Ausnahmesituation einen Dauerzustand gemacht und diesen bis heute nicht beendet, sie hat die Schließung (freundliches Gesicht zeigen und unschöne Bilder vermeiden) der deutschen Grenzen verhindert und Millionen Einreisewillige (mehrheitlich Muslime) unkontrolliert reinströmen lassen, sie hat Deutschland immense Probleme und Lasten aufgebürdet, die innere Sicherheit gefährdet bzw. geopfert, die Gesellschaft gespaltet und dem Land eine steigende Kriminalität und Überfremdung beschert.

Welt.de berichtet:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei einer Diskussion mit Bürgern in Stralsund/ Mecklenburg-Vorpommern ihre Flüchtlingspolitik verteidigt. Mit der Kontroverse um ihre Flüchtlingspolitik müsse sie leben, und trotzdem würde ich immer sagen, dass es richtig war, dass wir in einer humanitären Ausnahme- und Notsituation geholfen haben.“ Zudem sagte Merkel: „Meine Politik hat das Land nicht gespalten. Wir haben versucht, den Prozess zu ordnen und zu steuern.“

Deutschland könne nicht nur seinen eigenen Wohlstand pflegen, sondern sei Teil der Welt. „Wir können nicht an uns alleine denken“, betonte Merkel. Die Kanzlerin bezeichnete die Seenotrettung im Mittelmeer als „Gebot der Menschlichkeit“, kritisierte aber auch Schmuggler und Schleuser.

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