„Flüchtlings“-Mob-Abschiebeprotest in Ellwangen: Pater bringt „ein gewisses Verständnis dafür auf“

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Rund 200 Afrikanern verhinderten die Abschiebung eines Afrikaners aus der Flüchtlingsunterkunft in Ellwangen mit Gewalt und Drohungen, die Polizei kapitulierte und ließ den Abschiebehäftling frei. Während die Volksseele in Anbetracht der Hilflosigkeit des Rechtsstaates aus Wut brodelt,  der offenbar die Kontrolle über das Gewaltmonopol verloren hat, zeigt Pater Reinhold Baumann ein gewisses Verständnis für den gewaltbereiten Flüchtlingsmob und findet Ausreden über das Verhalten:

[…] Pater Reinhold Baumann vom „Freundeskreis Asyl Ellwangen“ sagte zu FOCUS Online, ihn wundere nicht, dass die Stimmung unter den Bewohnern eskaliere. „Die meisten der Menschen wissen, dass sie kaum eine Bleibeperspektive haben. Es ist eine bedrückende Situation, da gehen manchen von ihnen schon mal die Nerven durch.“

Sollten die Berichte über den gewaltsamen Abschiebeprotest und die Bedrohung der Polizisten stimmen, sei das Verhalten der Asylbewerber „sicher nicht richtig“, sagt der katholische Geistliche. Aber angesichts der Situation der Menschen bringe er „ein gewisses Verständnis dafür auf“. […]

In den USA hätte man mit diesen Herrschaften aus Afrika nicht lange gefackelt und der Vorfall wäre bestimmt anders verlaufen. Und im Übrigen, diese Personen wussten schon vor illegalen Grenzübertritt nach Deutschland, dass sie weder ein Recht auf Asyl noch eine Bleibeperspektive haben, in diese „bedrückende“ Situation haben sie sich selbst begeben.


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