„Flüchtlinge“ – Ungarns Ex-Geheimdienstchef: „Merkel habe Deutschland mehr geschadet als Hitler“

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Die Ungarn nehmen wahrlich kein Blatt vor dem Mund, offen sprechen sie die Probleme an und, wenn es sein muss, wird auch mal der Finger in die Wunde gelegt. So ein Ungar ist der Ex-Geheimdienstchef László Földi, der in einer Talkshow des Fernsehsenders M5 die Kanzlerschaft von Merkel zerlegte und eine Aussage tätigte, die man nur im Ausland (ungestraft) machen darf.

Euronews:

Mit der „Öffnung der deutschen Grenzen für Flüchtlinge“ habe Angela Merkel dem Land mehr geschadet als Hitler, polterte László Földi am Sonntag im ungarischen Staatsfernsehen. Der frühere ungarische Geheimdienstchef ist um keine Provokation verlegen.

Am Tag der Bundestagswahl haben Talkgäste im „Commentator Club“ – eine Sendung im ungarischen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender M5 – die Ereignisse analysiert und über Merkels 16-jährige Kanzlerschaft gesprochen. László Földi war als Experte für Sicherheitspolitik zu eingeladen.

Földi, Stammgast im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, sagte, die letzte kreative Kraft in Deutschland sei Helmut Kohl gewesen. Er bezeichnete Merkel als eine „zerstörerische Kraft“, die „alles aufgebraucht hat, was ihre Vorgänger aufgebaut haben“.

Nach Ansicht des ehemaligen Nachrichtenoffiziers ist Deutschland die eigentliche treibende Kraft in Europa, und deshalb hätte Merkel nichts Neues schaffen, sondern nur das Niveau halten müssen. Dazu wäre sie jedoch nicht in der Lage gewesen, sondern habe Deutschlands Position demontiert.

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