„Flüchtlinge“ in Wohnungen – deutsche Hartz-IV-Bezieher in den Campingwagen

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In Deutschland herrscht regelrechte Wohnungsnot, das Angebot für erschwinglichen Wohnraum ist knapp und die Mieten entsprechend hoch, diese Faktoren drohen nicht nur für Rentner, Familien, Singles oder Alleinerziehende zu einem immer größeren Problem zu werden, dies betrifft auch zunehmend Hartz-IV Bezieher. Wohin also mit Hartz-IV-Beziehern? Mit diesem Gedanken im Hinterkopf greift das Jobcenter Westerburg zu einer drastischen Maßnahme und schickt die Alg-II-Empfänger auf den Campingplatz

„Die Arge schickt Leute hier her, weil es in der Stadt und im Umkreis nichts gibt“, sagt der Betreiber des Campingplatzes, Michael Graf zu „Frontal 21“. Die Arge bezahle dann auch die Miete. Graf erzählt, dass für viele aus der Umgebung der Campingplatz die letzte Option sei. Im Wohnwagen gibt es kein fließendes Wasser, keine richtige Heizung.

Was kommt als nächstes? Das Zeltlager, das man „Flüchtlingen“ aus humanitären Gründen nicht zumuten kann, aber gewiss den „hier schon länger Lebenden“?

Millionen Euro Steuergelder werden investiert, damit neue Wohnungen und Häuser für „Flüchtlinge“ gebaut werden können, wie der Bau in Leverkusen, der voraussichtlich 18 Millionen Euro kosten wird, oder die schicke Folgeunterkunft in Hamburg-Bergedorf, da sitzt das Steuergeld locker. Den sozialen Wohnungsbau total verpennt, aber beschließen, dass Deutschland jährlich 180.000 bis 220.000 „Flüchtlinge“ – also eine Großstadt aufnimmt.

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