Flüchtlinge als Azubis: Probleme mit der Einstellung – sie kommen nach einigen Tagen nicht mehr

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Jeden Tag acht Stunden durcharbeiten, dauerhaft, pünktlich, zuverlässig, monoton, fünf Tage die Woche, für wenig Geld? Geht nicht? Der einfachste Weg ist ran an die Sozialtöpfe? Will man von diesen Menschen, die völlig traumatisiert sind und ihr Leben aufs Spiel setzten, indem sie dutzende andere Länder durchquerten, um die Bevölkerung mit ihrer Anwesenheit zu beglücken, wirklich verlangen, dass sie arbeiten? So richtig, wie diejenigen, auf deren Kosten sie leben? Wie kaltherzig!? Wer mit Luftballons und fröhlichen Liedern am Bahnhof empfangen wurde, der wusste umgehend Bescheid, dass alleine seine Anwesenheit genügte, den naiven Teil Deutschlands zu erfreuen. Aber nachdem die Versprechungen der Schlepper sich in Luft auslösten, kein geschenktes Haus und Auto, hat man die Lust am Arbeiten bzw. zur Arbeitsaufnahme verloren, wegen in der Früh aufstehen, und bei Nacht und Nebel und Kälte zur Arbeit zu gehen? Zum Arbeiten kamen sie auch nicht nach Deutschland?

Das kann nicht sein, man sieht fast täglich einen Bericht über die jungen Männer, die immer betonen, in Deutschland arbeiten zu wollen oder eine Ausbildung zu beginnen. Gut, die deutsche Sprache beherrschen sie nicht oder nicht so richtig, eine geringe Zahl kann dafür sogar Englisch, aber das ist  für eine global handelnde Wirtschaft sogar förderlich. Liegt es vielleicht eher an der Mentalität?

Vielleicht sind bei der nächsten Million schon mehr dabei, die sich für die Jobangebote oder Ausbildungsplätze – wie z.B. im Baugewerbe – interessieren. Also nur Geduld und immer vor Augen halten: Wir schaffen das!

Merkur Online berichtet:

In seinem Bericht referierte Reiter, Obermeister der Bau-Innung Erding-Freising,  über Aktionen und Versuche, den Nachwuchs für die Bauberufe zu gewinnen. Ein Grund dafür, wieso man sich so schwer tue, Nachwuchs zu finden: Eltern würden sehr oft versuchen, ihre Kinder auf weiterführenden Schulen unterzubringen. Reiter stellte außerdem fest, „dass wir durch Asylbewerber, die eine Ausbildung bei uns machen wollen, den Fachkräfte- und Lehrlingsmangel nicht beheben können“. Denn die Situation, dass Flüchtlinge Azubis im Handwerk seien, gestalte sich „sehr schwierig“. Probleme gebe es nicht nur wegen der teilweise schlechten Deutschkenntnisse, sondern auch wegen der „Einstellung“, so Reiter. Schwierigkeiten machten zudem mangelnde Pünktlichkeit und Genauigkeit.

Es seien zahlreiche Behördengänge zu absolvieren, um dann vielleicht nach einem Monat festzustellen, dass der Auszubildende nicht mehr kommt. Von Kollegen habe er „sehr viele böse Briefe“ erhalten, weil sie alles Mögliche unternommen hätten, dann aber der Praktikant nach einigen Tagen nicht mehr erschienen sei, so Reiter.

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