Fatale Folgen? Jan Nolte (AfD) beklagt „Verweichlichung“ von Bundeswehr-Soldaten

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Eine gewisse körperliche Fitness ist eine unverzichtbare Voraussetzung eines jeden Soldaten? Das scheint in der Bundeswehr bei der Ausbildung nicht mehr so gegeben zu sein, zu Lasten der Qualität wurden womöglich die Kriterien zur Eignungsprüfung gesenkt? Offenbar fällt das nur der AfD auf, die mit den Ausbildungsstandards bei der Bundeswehr unzufrieden ist.

[…] „Ich beobachte bei der Bundeswehr einen Trend zur Verweichlichung“, sagte Jan Nolte, der die AfD im Verteidigungsausschuss vertritt.

Natürlich sollte man Rekruten nicht unnötig quälen. Er habe jedoch den Eindruck, „dass die Soldaten nicht mehr richtig ausgebildet werden, und zwar auch, weil die Ausbilder Angst haben, sie zu hart anzufassen“, sagte Nolte, der vor der Bundestagswahl Soldat war.

Die AfD plädiert für eine Rückkehr zur Wehrpflicht – auch damit der Bundeswehr wieder mehr junge, körperlich leistungsfähige Menschen zur Verfügung stehen. Die Wehrpflicht ist seit 2011 ausgesetzt.

„Disziplin, Pünktlichkeit, das sind Tugenden, die schaden einem jungen Menschen nicht“, sagte Nolte. Auch deshalb wolle die AfD die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht. Er persönlich sei allerdings dafür, sie auf Männer zu beschränken. […] Quelle: Die Welt.de/17.4.2018

Mit schweren Rucksäcken durch den Schlamm robben, stundenlange Gewaltmärsche durch Wald und Wiesen? Im Jahr 2014 kündigte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) an, die Aufnahmeregeln für künftige Soldaten zu lockern: „Es stellt sich die Frage, ob jeder einzelne Soldat und jede einzelne Soldatin, gleich welche Aufgabe sie im Riesenkonzern Bundeswehr ausfüllt, tatsächlich einen langen Marsch mit schwerem Gepäck bewältigen können muss?“

Die Antwort sollte ein klares Ja sein, eine gewisse Mindestkondition muss jeder Soldat haben, denn jeder Soldat muss einsatzfähig sein.



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