Fast eine Million Operationen wegen Corona abgesagt – und wie viele sind deshalb gestorben?

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Symbolbild

Fast eine Million geplante Operationen wurden in Deutschland wegen des Coronavirus aufgeschoben, um ausreichend Intensivbetten für Covid-19-Patienten freizuhalten, aber viele Betten blieben leer und bei der geringen Auslastung wurden schon Überlegungen angestellt bzw. Entscheidungen getroffen, Kurzarbeit für das Personal anzumelden.

Das ist das Ergebnis von Angst und Panikmache durch die Basta-Politik, diktiert durch einen einzigen Virologen und verordnet von Bund und Ländern, Beatmungsgeräte bereit zu halten und die geplanten Operationen auf unbestimmte Zeit zu verlegen. Wie viele Patienten sind mit Krebs-Behandlungsbedarf deshalb gestorben? Wie viele Menschen mit akuten Herzinfarkt-Syndromen bzw. Herz-Kreislauf-Problemen sind aus Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, dem Krankenhaus ferngeblieben und letztendlich verreckt?

[…] Weil die Krankenhäuser ihre Intensivbetten freihalten mussten, um für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gewappnet zu sein, wurden sogenannte elektive Operationen auf unbestimmte Zeit verschoben. Gemeint sind damit Eingriffe, die kein akuter Notfall sind und daher im Voraus geplant werden können, von der Hüft-OP bis zur Tumorresektion.

In Deutschland summiert sich die Zahl der abgesagten Operationen auf mehr als 908.000, darunter waren rund 851.000 elektive Eingriffe und 52.000 Krebs-OPs, schätzungsweise 5800 geplante Kaiserschnitte verschoben worden – bei denen allerdings davon auszugehen ist, dass sie kurz darauf als akute Eingriffe doch durchgeführt wurden. […] Mehr auf Welt.de (Archiv)

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