Farce beginnt erneut: „Sea-Watch 3“ sammelt 65 Migranten vor Küste Libyens auf – sicheren Hafen angefordert

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Die „Sea-Watch 3“ ist erst vor wenigen Tagen zu ihrer Schleppermission im Mittelmeer aufgebrochen und traf am Mittwoch auf ein Gummiboot mit 65 Reisenden vor der libyschen Küste, statt diese in den nächsten sicheren Hafen zu schippern und dort abzuladen, geht das Spiel von vorne los bzw. wird der nächste Akt der Erpressung eingeläutet, bis sich wieder einige europäische Staaten für eine Aufnahme bzw. dauerhafte Vollversorgung erbarmen.

Bis die Aufnahme bzw. das Happy End für die Einreisewilligen erfolgreich erpresst wird, dürfte der Schlepperhelferkahn wieder tagelang im Mittelmeer umher tuckern, spannungsvolle Dramen durch die Schiffs-Crew – ein Sturm naht oder Krankheiten brechen aus – sollen den Tränendrüseneffekt auslösen und den Druck auf Europa erhöhen, bereitwillig berichten die Systemmedien über die humanitäre Katastrophe an Bord, um die bereits trübseligen Herzen durch die millionenfache Einwanderung aus kulturfremden Ländern wieder zu erwärmen.

Sea-Watch berichtet auf Twitter:

Kurz nach Ankunft in der Such- und Rettungszone konnte die #SeaWatch3 65 Personen aus einem Schlauchboot in Seenot retten, das zuvor vom Aufklärungsflugzeug #Colibri ca 30 Seemeilen vor Libyen entdeckt wurde. Die Behörden in LY, MTA, IT & NL wurden informiert.

Für die 65 Menschen wird nun an Bord der #SeaWatch 3 gesorgt. Unter ihnen befinden sich 11 Frauen, 2 Babys, 5 Kinder und 8 unbegleitete Minderjährige, viele erschöpft & seekrank. Wir haben die Zuweisung eines sicheren Hafens angefordert & warten auf Anweisungen.

Zeit Online berichtet:

Italiens Innenminister Matteo Salvini von der rechtsdaikalen Lega reagierte umgehend. Er warnte das zivile Rettungsschiff davor, sich italienischen Hoheitsgewässern zu nähern. Er habe demnach eine entsprechende Aufforderung unterzeichnet. „Unsere Häfen sind und bleiben geschlossen“, sagte er und wiederholte damit seine Äußerungen vom Wochenende, als die Sea-Watch 3 in Richtung der internationalen Such- und Rettungszone fuhr.


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