Experte warnt: Viele „Flüchtlinge“ seien im Grunde Analphabeten

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Hamburgs Universitäts-Präsident Dieter Lenzen
Hamburgs Universitäts-Präsident Dieter Lenzen

Die Befürchtung aus dem Herbst letzten Jahres, als der Großteil der „Flüchtlinge“ aus Syrien von der Regierung als dringend benötigte Ärzte und Wissenschaftler beschrieben wurden, hat sich bewahrheitet: die Bundesregierung hat den Begriff der Grundschulausbildung mit einem Studium verwechselt? Professor Raffelhüschen rechnet mit sechs Jahren und mehr, um sie für den deutschen Arbeitsmarkt oder für eine Ausbildung zu präparieren. Hans-Werner Sinn sieht es durchaus kritischer. Nun warnt Hamburgs Universitäts-Präsident Dieter Lenzen vor dem Bildungsniveau vieler „Flüchtlinge“ und den erheblichen Integrationsproblemen:

[…] Der Anteil von Hochschulabgängern etwa in Syrien sei innerhalb eines Altersjahrgangs mit 15 Prozent zwar annähernd gleich hoch wie in Deutschland mit 19 Prozent, sagte Lenzen. „Das Problem sind die 65 Prozent eines Altersjahrgangs, die nach den Pisa-Tests nur auf Stufe eins des Leseverstehens operieren können.“ Sie seien im Grunde Analphabeten und könnten keinen Busfahrplan lesen.

Der tatsächliche Bildungsgrad der nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge sei bislang weitgehend unbekannt. Etwa zwei Drittel der Flüchtlinge aus den Hauptherkunftsländern haben keinen berufsqualifizierenden Bildungsabschluss haben. In Deutschland seien dies 14 Prozent, schreibt Wößmann, der ebenfalls Mitglied im Aktionsrat Bildung ist.

Aber auch im Hochschulbereich selbst gebe es Schwierigkeiten bei der Integration von Flüchtlingen, sagte Lenzen. Ein wichtiger Faktor seien die Deutschkenntnisse. Sprachkurse seien sehr teuer, kosteten für 25 Schüler rund 80.000 Euro im Jahr, sagte Lenzen. Auf ganz Deutschland umgerechnet seien dies rund zwei Milliarden Euro pro Jahr. […]

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