Experte: „Blackout könnte zur schlimmsten Katastrophe nach dem Zweiten Weltkrieg führen“

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Symbolbild

Deutsche Versicherer und Experten schlagen Alarm: Auf den Katastrophenfall eines flächendeckenden Blackouts wäre Deutschland nicht vorbereitet.

Vor einem „drohenden Kollaps der Gesellschaft“ warnt zumindest der Versicherungsverband GDV und schlägt Alarm: In Deutschland mangele es an Vorsorge für längere Stromausfälle – mit potenziell katastrophalen Folgen. „Ein Blackout gehört aktuell zu den größten Risiken für unser Land“, zitiert der GDV Wolfram Geier, Abteilungsleiter für Risikomanagement und Internationale Angelegenheiten im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

„Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Jahren zu einem derartigen Ereignis kommen wird“, sagt der Blackout- und Krisenvorsorgeexperte. Deutschland spielt dabei eine besonders wichtige Rolle – ein Stromausfall hierzulande könnte große Teile Europas mitreißen.

„In Deutschland kann sich ein Drittel der Bevölkerung nicht länger als vier Tage selbst versorgen, ein weiteres Drittel maximal eine Woche, nur der Rest länger“, so der Experte. Dabei würde die Versorgung nach einem großflächigen Blackout aber nicht vor der zweiten Woche wieder anlaufen und selbst dann auf einem absoluten Minimalniveau. „Millionen Menschen wären in Deutschland im Überlebenskampf“, fürchtet Saurugg.

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Politikstube: Für die junge Generation beginnt der Überlebenskampf dann „ohne Handy“, kein Whatsapp, Instagram, Twitter, Snapchat, TikTok etc., ohne Anleitung durch die Tage der Finsternis, vielleicht hilft „hüpfen“ nicht nur gegen den „Klimawandel“, sondern auch gegen den Blackout.

Und ein Teil der Gesellschaft, die den Atomausstieg und die Energiewende begrüßt hat, die daran glaubt, dass Windräder und Solardächer für den Wirtschaftsstandort und die Bevölkerung völlig ausreichen, befindet sich dann vorzeitig in der Apokalypse, aber nicht wegen des Klimawandels, sondern wegen Naivität.

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